03.05.2018

Von A bis Z: Die Think Big Camps begeistern

Die Stimmung in den Workshop-Räumen im o2 Tower in München und bei Telefónica in Düsseldorf ist harmonisch und herzlich, gespannte Erwartung liegt in der Luft. Junge Leute zwischen 14 und 25 Jahren aus ganz Deutschland sind an diesen beiden Standorten vom 26. bis 28. April zu den Think Big Camps zusammengekommen. In München erfahren sie alles zu „Big Data“: was das mit ihnen zu tun hat und vor allem wie sie Daten nutzen können, um etwas zu bewegen. In Düsseldorf lernen die Teilnehmer beim Thema „Digital Storydesign“ Social Media von einer neuen Perspektive kennen.

Der 26. April war zusätzlich auch bundesweiter Zukunftstag, bei dem junge Leute auch in untypische Berufe hereinschnuppern konnten. Beim Camp in München lernten die Teilnehmer zum Beispiel den Beruf des Datenanalysten kennen. Doch nicht nur dieses Berufsbild war anfangs noch unbekannt – auch zum Camp-Thema selber gab es anfangs mehr Fragen als Antworten.

Vom bloßen Begriff zu greifbarem Wissen

Unter “Big Data” können sich die Teilnehmer in München am Anfang noch nicht so recht etwas vorstellen. Der Begriff taucht zwar immer wieder in Medien und Berichterstattung auf, aber wenige wissen, was genau dahintersteckt. Das Think Big Camp schaffte da Abhilfe.

„Es ist krass, wie viele Informationen man auch aus relativ wenig Daten lesen kann und was sie verraten“, fasst Christin fasziniert ihre Erkenntnisse aus der Arbeit im Team zusammen. Sich gemeinsam in der Gruppe das Thema zu erarbeiten, macht es nochmal greifbarer. Teilnehmerin Linda nimmt etwas ganz Handfestes für sich aus dem Camp mit: “Ich weiß jetzt, wie ich meine digitalen Daten selber schützen kann.

Bilder: Fabian Vogl

Vom Projektmacher zum Impulsgeber

In München hält Johannes einen Impulsvortrag vor den Camp-Teilnehmern – dabei hat er vor nicht allzu langer Zeit genauso gestartet wie sie. „Vor 3 Jahren habe ich selber als Think Big Projektmacher angefangen und jetzt halte ich einen Input zu Big Data.“ Mit seinem Projekt könnte er nicht geeigneter sein für diesen Input: CorrelAid schreibt es sich auf die Fahnen, soziale Organisationen und junge Datenanalysten zusammenzubringen – und Datenanalyse für einen guten Zweck zu betreiben. Genau das Camp-Thema! Johannes kennt die Sichtweise der Camp-Teilnehmer sehr gut – und weiß, wie Think Big bei Projektideen unterstützen kann. „Das Besondere an Think Big war für mich, dass die Menschen dahinter an mich und meine Idee geglaubt haben. Das mir Selbstbewusstsein gegeben und Mut gemacht, dranzubleiben.“

Vom User zum Content Creator

In Düsseldorf erfahren viele Camp-Teilnehmer aus erster Hand, welche Aufgaben es in einer Kreativagentur gibt – und wie man Social-Media-Kanäle produktiv und aktiv nutzen kann, um seine eigenen Ideen voranzutreiben, jenseits vom bloßen Liken von Unterhaltungsbeiträgen. „Ich nehme auf jeden Fall einige Themen für mein Unternehmen mit“, sagt Ian selbstbewusst, der schon mit einer eigenen Projektidee ins Camp gekommen ist.

Bilder: Falco Peters

Vom Campteilnehmer zum Projektmacher

Am Ende der drei Camp-Tage sind auch bei den anderen Teilnehmern einige tolle Ideen für eigene Projekte zustandegekommen. „Wir haben hier im Camp eine Idee entwickelt, die wir auf jeden Fall weiterverfolgen wollen”, erzählt Elisabeth. “Wir entwickeln eine Plattform für Jugendliche, auf der sie Workshops und andere Bildungsangebote finden.“

Die Erkenntnisse des Workshops lassen manche Teilnehmer auch über den Feierabend hinaus nicht los. „Ich habe heute Nacht nochmal nachgedacht und gemerkt, dass wir einen ganz logischen Fehler im Projekt haben”, berichtet Mascha am letzten Camp-Tag. “Den müssen wir vor der Präsentation heute Mittag noch verbessern.“

Die Teilnehmer beenden das Camp auf jeden Fall hochmotiviert und voller Ideen. Mit ihrer Teilnahme am Camp erfüllen sie bereits eine der Haupt-Voraussetzungen, ihre Projektideen bei Think Big Projects einzureichen. Wenn auch dir eine tolle digitale Idee unter den Nägeln brennt, informiere dich hier über unsere Fördermöglichkeiten.

Beitragsfoto: Fabian Vogl

Wir verwenden Cookies, um eine benutzerfreundliche Navigation zu gewährleisten und die Webseite fortlaufend zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmst du der Verwendung von Cookies zu.Cookie-Hinweise zum Datenschutz