21.11.2018

Virtual Reality: Mehr als nur Gaming

Virtual Reality, oder kurz VR, bedeutet computergenerierte Welten in Echtzeit zu betreten. Der Schlüssel zu dieser Welt? Eine VR-Brille. Im Vergleich zum Computer oder dem Smartphone ist die Technologie zwar noch relativ neu und bisher vor allem in der Gaming-Welt bekannt. Die Möglichkeiten in der virtuellen Realität sind aber schon längst nicht nur auf die Spielbranche begrenzt.

Unterhaltung

Im gesamten Entertainmentbereich kommen VR Brillen immer häufiger zum Einsatz: Inzwischen gibt es unter anderem Achterbahnen, Escape Rooms oder sogar ganze Filme, in die der Träger abtauchen kann. Auch für zu Hause gibt es einige Angebote: Oculus, einer der größten Entwickler in der Virtual Reality Branche, bietet in seinem Store viele kostenlose Apps an, die du mit deinem Smartphone ausprobieren kannst. Neben Oculus gibt es aber auch andere Anbieter: Zum Beispiel bietet Google mit dem Google Cardboard eine günstige Alternative zur 3D Brille – auch hier gibt es kostenlose Apps wie z.B. VR Thrills oder InMind VR.

In den Think Big Camps können die Teilnehmenden die neue Technologie ausprobieren.

Bildungspotenziale

Eines der größten Potenziale der VR-Technik steckt im Bereich der Bildung. Wer würde schließlich nicht lieber in einer 360°-Simulation des Weltalls sein, anstatt sich nur Bilder davon in einem Schulbuch anzuschauen? Und genau darin liegt die Stärke der Technologie: Grundsätzlich kann die Brille ihren Träger nämlich in jeden Raum transportieren, sei es das All, das Meer, historische Städte oder der menschliche Körper. Das Ganze soll zu einem besseren Vorstellungsvermögen und einem größeren Lernerfolg führen.

Think Big VR

Mit ein bisschen Anleitung kann man bereits in die virtuelle Welt abtauchen.

VR in der Industrie

Auch große Firmen setzen darauf, ihre Mitarbeiter mit VR Brillen auszurüsten und zu schulen. Die Konstruktion von Maschinen oder die Architektur von Gebäuden kann zum Beispiel vor dem Bau virtuell begutachtet werden. Außerdem können Personen aus aller Welt zusammenkommen und sich im animierten Raum austauschen und voneinander lernen – das spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld.

Medizin

Von der Möglichkeit, Gegenstände und Räume virtuell nachzubauen, profitiert auch die moderne Medizin. Viele medizinische Phänomene lassen sich nämlich mit VR viel besser darstellen und somit auch verstehen – außerdem ist es möglich, virtuelle Übungs-Operationen durchzuführen. Durch eine Live-Übertragung der Operation können dadurch noch andere Ärzte zuschauen und entweder davon lernen oder Tipps geben. Auch bei der Patientenbehandlung kann Virtual Reality weiterhelfen: Nach einem Schlaganfall können zum Beispiel die motorischen Fähigkeiten durch simulierte Übungen trainiert werden.

Die Zukunft von VR

Hinter Virtual Reality versteckt sich eine Vielzahl an Möglichkeiten. In den kommenden Jahren ist davon auszugehen, dass immer bessere und raffiniertere Spiele, Animationen oder Videos dafür entwickelt werden – bevor allerdings jeder das große Potenzial nutzen kann, muss bedacht werden, dass die Anschaffung und die Produktion der Inhalte nach wie vor sehr teuer ist. Wer trotzdem schon mal einen Schritt in die virtuelle Welt machen möchte, kann sich die VR-Brillen auch bei Gamestores oder online ausleihen.

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