03.08.2016

Tour 2016: Die Teamer sagen Goodbye

Zusammengewachsen: das Think Big Team der Tour 2016

Zehn Wochen gemeinsam auf Tour, sich ein Hotelzimmer teilen, jeden Tag eine andere Schule, viele neue Kontakte und Erfahrungen sammeln– das schweißt zusammen. Jetzt ist die Tour zu Ende, unsere Teamer gehen wieder auseinander und sagen euch Goodbye. „Natürlich werde ich die anderen aus dem Team vermissen“, sagt Lisa nach der gemeinsamen, intensiven Zeit. Das geht auch Jana, der Jüngsten im Team, so. „Auf der Think Big Tour habe ich viele tolle Menschen kennengelernt. Tolle Schüler und Lehrer und auch die Teamer, die zu Freunden geworden sind.“ Einer, für den die Tour ein ganz besonderes Erlebnis war, ist Teamleiter Sven. Seine Aufgabe: Das Team zusammenhalten. „Mein besonderes Erlebnis war die Entwicklung des Teams. Zu beobachten, wie das Team mehr und mehr gemeinsam funktioniert und zusammen wächst hat mir viel gegeben“, berichtet er.

Einblicke in den Lehrerberuf

Alle Teamer eint die positive Erfahrung, Jugendliche mit einer Message zu erreichen. „Ich war total beeindruckt von der Kreativität der Jugendlichen – davon werde ich lange zehren!“, so Caro. Lisa hat die Tour neue Eindrücke ins Lehrersein eröffnet. „Außer blaue Haare, zwei Tunnel, ein Piercing und zwei Tattoos hat die Tour mich vor allem dadurch verändert, dass ich meine Lehrer retrospektiv mehr zu schätzen weiß. Es gibt nichts Schöneres als das Gefühl, jungen Menschen einen kleinen Anstoß für ihr Leben mitzugeben.“ Nora hat die motivierten Schüler beeindruckt: „Auch schwierige Klassen konnten wir inspirieren, da wir mit den Schülern auf Augenhöhe arbeiten und sie begeistern können.“

Schüler mit einer Message erreichen – für Eduard, Lisa und Andrej ein wichtiges Anliegen

Zum eigenen Projekt motivieren

Eduard liegt die Think Big Message besonders am Herzen. „Als Think Big Peerscout stehe ich für das Think Big Programm. Die Idee, Jugendliche zu motivieren, selbst aktiv zu werden und sich mit einem eigenen Projekt sozial zu engagieren, lässt sich mit der Tour am allerbesten verbreiten.“

Besondere Erlebnisse

Die besonderen Tour-Momente wirken nach, wie Eduard betont. „Mein größtes Highlight bei der Tour 2016 war meine Arbeit an der Projektwand, weil ich bei dieser Aufgabe immer das Gefühl hatte, die Jugendlichen direkt zu erreichen und mit eigener Erfahrung zu motivieren.“ Andrej erinnert sich gerne an die Zusammenarbeit mit hochmotivierten Flüchtlingen und an den Tag im Telefónica BASECAMP in Berlin. Nora lacht: „Ich werde noch sehr lange beim Anblick von Himbeeren an die Raspberry Pis und die Think Big Tour denken.“

Wie geht’s weiter?

Die Teamer kehren jetzt nach Hause in ihren Alltag zurück, bereiten sich auf ein Studium vor oder setzen Uni und Job fort. Lisa bleibt dem Think Big Programm mit einem eigenen Projekt treu. Mit einem YouTube-Kanal will sie Jugendliche motivieren, selbst Naturkosmetik herzustellen und damit einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu liefern. „Ich stehe voll dahinter. Gerade plane ich, welche Materialien und Rohstoffe ich anschaffen muss.“ Lisa hat sich schon durch einen ganzen Berg Fachliteratur gearbeitet und viel über chemische Reaktionen und die Verarbeitung von Rohstoffen gelernt. „Jetzt muss ich überlegen, wie ich einsteige, ohne Jugendliche zu überfordern.“

Auch Eduard wird neben seinem Studium der internationalen Beziehungen als Peerscout weiterhin Jugendlichen das Think Big Förderprogramm schmackhaft machen. „Ich arbeite gern mit Menschen zu Fragen und Themen, bei denen ich selbst gute Erfahrungen gemacht habe, die ich weitergeben kann.“

Die Teamer der Tour 2016 sagen Goodbye

Teamer müssen ihre ganze Persönlichkeit einbringen

Was müssen Jugendliche mitbringen, um Teamer zu werden? „Als Hauptmotivation etwas Soziales tun wollen und mit vollem Einsatz ihre ganze Persönlichkeit einbringen“, ist Eduard überzeugt. Außerdem wichtig: „Authentisch, sympathisch, sozial kompetent – alles widerspiegeln, was einen guten Lehrer ausmacht, nur auf eine junge Art und Weise.“

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