08.06.2018

Think Big Tour startet: „Die digitale Welt ist hier und jetzt”

Dieses Jahr steht unsere Think Big Tour unter dem Motto YOUR DIGITAL INSPIRATION und soll fit für die digitale Zukunft machen. Unsere Fragen: Was steht hinter digitalen Trends wie Big Data und wie können wir sie für uns nutzen? Beim Kickoff-Event im o2-Tower in München gaben Podcaster Frank Eilers, KIKA-Moderator Felix Seibert-Daiker und unsere Teamer Denkanstöße und praktische Ansätze.

Die Wirtschaftsschule Alpenland wurde für das Kick-off-Event am 7. Juni 2018 für die Think Big Tour in den o2-Tower nach München eingeladen. Bevor es für die 50 Schüler hoch in den 35. Stock ging, hat uns Schüler Leander (15) verraten, was er sich unter dem Begriff Big Data vorstellt: “Wir hatten das kurz mal in der Schule. Das sind Daten und die haben etwas mit unseren Handys und Computern zu tun.” Die 13-jährige Julia kann sich darunter weniger vorstellen: “Was Big Data bedeutet, weiß ich nicht wirklich.”

Echte und digitale Welt verschmelzen

“Die echte und die digitale Welt werden miteinander verschmelzen. Es wird alles gleichzeitig im Hier und Jetzt stattfinden”, denkt Moderator Felix Seibert-Daiker über die digitale Zukunft. Er moderiert den Start der Think Big Tour und stellt die #DigitalAha-Aktion vor, die gleichzeitig mit der Tour gestartet ist. Es geht es darum, digitale Aha-Erlebnisse auf Social Media zu teilen. Und warum eigentlich damit warten? Felix motiviert Schülerin Melissa (14) aus der ersten Reihe, direkt ein Selfie mit ihm unter dem Hashtag #DigitalAha auf Instagram zu posten.

Selfie von Felix Seibert-Daiker bei Think Big mit Schülerin

Moderator Felix Seibert-Daiker macht Selfie mit Schülerin Melissa (14).

Auch Deniz von Telefónica teilt ihren digitalen Aha-Moment mit den Schülern: “Ich habe mich mit der Führerscheinprüfung echt schwer getan. Als ich dann in dem Auto von meinem Onkel saß, das selbst einparken konnte, dachte ich mir: Das hätte ich damals auch gebraucht!”

Eine smarte Schule programmieren

Nach kurzer Einführung in die Welt von Big Data und smarter Technologie dürfen die Schüler selbst ran: Mit der Programmiersprache Scratch können sie entweder einen smarten Wecker oder ein intelligentes Schließfach programmieren. Melissa kann neben dem Selfie mit Felix auch praktische Inhalte mitnehmen: “Wir durften einen intelligenten Wecker programmieren. Ich arbeite gerne mit Computern und habe heute gelernt, dass man mit dem Befehl ‘Sweep’ etwas löschen kann.” Auch Schüler Serafim (15) findet das Programmieren mit Scratch spannend: “Ich habe nur mal was mit Flappy Bird programmiert. Das ist schon was ganz anderes.”

In der Pause können die Schüler mit VR-Brillen 3D-Zeichnungen machen. Julia (14) war total überrascht: “Ich konnte verschiedene Farben benutzen und es fühlte sich so an, als wäre ich echt im Video.”

Den eigenen Stopmotion-Film drehen

Danach heißt es Film ab: Mit Tablets sollen die Schüler in kleinen Gruppen ihren digitalen Aha-Moment in einem Stopmotion-Film festhalten. Schülerin Patcharin (16) und ihrer Gruppe fällt es schwer, einen Moment auszuwählen. Nach einem Brainstorming mit den Teamern steht die Idee: “Wir lassen jemanden mit VR-Brille Achterbahn fahren. Das ist bestimmt lustig.” Es wird direkt losgeknetet und kleine Lego-Figuren rasen in Patcharins Video eine Achterbahn herunter.

Schülerin Patcharin erstellt Stopmotion Video

Schülerin Patcharin (16) erstellt Stopmotion Video.

Digitalisierung aus verschiedenen Perspektiven

Alle Hände gehen nach oben, als Podcaster Frank Eilers fragt, wer alles ein Smartphone hat. Aber warum seit 2007 der Kaugummi-Kauf zurückging, können die Schüler nicht so leicht beantworten. Franks Antwort: “Ich gucke an der Kasse einfach nicht mehr auf die Kaugummis, sondern auf mein Handy.” Er findet: Digitalisierung muss man auch mit Humor betrachten.

Podcaster Frank Eilers sieht Digitalisierung mit Humor.

Podcaster Frank Eilers sieht Digitalisierung mit Humor.

Kathy (14) sieht die digitale Zukunft nach dem Event aber auch kritisch: “Es wird irgendwann viele Roboter geben. Das ist zwar cool, aber ich glaube, das kostet auch viele Arbeitsplätze.” Freundin Johanna (14) findet künstliche Intelligenz eher praktisch: “Dass sich Amazon merkt, was ich mir kaufe und mir dann etwas ähnliches vorschlägt, finde ich gut.”

Lehrerin Sabine Seiwald ist die Beschäftigung mit digitalen Themen besonders wichtig: “Unsere Aufgabe ist es, die Schüler auf die Zukunft vorzubereiten. Dazu gehört natürlich auch digitale Technik. Wir haben Smart-Boards an der Schule und in dem Fach Informationsverarbeitung lernen die Schüler mit Medien umzugehen. Mit solchen Events erreicht man die Schüler aber noch mal auf eine andere Weise.”

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