01.02.2018

Sicher im Netz: Wann hast du zuletzt dein Passwort geändert?

“Behandle deine Passwörter wie deine Zahnbürste: nicht mit anderen teilen und regelmäßig wechseln.” Heute ist “Ändere dein Passwort”-Tag. Wir sind mit so vielen verschiedenen Accounts unterwegs und müssen uns so viele Passwörter merken – da kommt so ein Reminder doch genau richtig. Nur: Was ist eigentlich ein sicheres Passwort und wie kann ich mir das merken?

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Ein Haustiername für alle Accounts? Lieber Buchstaben, Zahlen, Sonderzeichen

Unsichere Passwörter sind zum Beispiel Zahlenfolgen wie 123456, Geburtstage, Haustiernamen … Generell gilt: Jedes existierende Wort ist ein unsicheres Passwort – denn mit sogenannten “Wörterbuchattacken” sind Passwörter wie “Eiscreme” in Sekundenschnelle geknackt. Eine Zahl oder Zahlenfolge dranzuhängen, ändert daran leider wenig.

Richtlinien für ein gutes, sicheres Passwort sind schnell zusammengefasst:

  • Das ideale Passwort ist mindestens 8 Zeichen lang
  • Es besteht aus einer quasi willkürlichen Mischung aus großen und kleinen Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen
  • Ändere deine Passwörter regelmäßig
  • Behalte deine Passwörter für dich, schreibe sie nirgendwo auf
  • Verwende für jede App und jeden Account ein anderes Passwort

Und wie soll ich mir das alles merken?

So weit zur Theorie. Aber zig willkürlich erscheinende Kombinationen, die du dir immer wieder aufs Neue einprägen musst – wie soll denn das gehen?

Eine gute Methode ist: Denk dir einen Satz aus und nehme davon die Anfangsbuchstaben und Satzzeichen. So wird aus “Mein Lieblingsfilm ist Star Wars und das wird sich auch nie ändern!” kurzerhand MLiSWudwsanä! Wenn du jetzt noch für jeden einzelnen Account ein anderes Kürzel dranhängst und eine Zahl, die du regelmäßig durchwechselst, hast du für alle deine Accounts ein anderes, sicheres Passwort. MLiSWudwsanä!-am-1 würde unser erstes Passwort für Amazon also lauten.

Bevor du ein neues Passwort vergibst, kannst du übrigens auf www.checkdeinpasswort.de überprüfen, wie sicher es ist. Unser eben generiertes Passwort zum Beispiel bringt dort als Ergebnis: „Ein herkömmlicher PC könnte dein Passwort innerhalb von 300 Trilliarden Jahren knacken.“ Klingt ziemlich sicher, oder?

Der beste Aufbewahrungsort für dein Passwort ist dein eigenes Gedächtnis

Der beste Aufbewahrungsort für dein Passwort ist dein Gedächtnis.

Und auch sonst alles safe?

Zum Thema sicheres Surfen gibt es natürlich noch viel mehr zu wissen. Am 6. Februar ist Safer Internet Day, eine Initiative der Europäischen Kommission, die weltweit zu Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Internetsicherheit aufruft. So könnte es sich zum Beispiel lohnen, mal deine Privatsphäreeinstellungen in sozialen Netzwerken zu überprüfen und anzupassen. So kannst du dafür sorgen, dass deine Lehrer oder Chefs nicht die Fotos vom letzten Wochenende mit deinen Freunden sehen, die Bilder von deinem letzten Projekttermin aber schon!

Alle Bilder: Pixabay

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