16.12.2015

Projekt "von morgen": Helft mit, unsere Städte glücklicher zu machen

Glückseligkeit, Gesundheit, Nachhaltigkeit – überall auf der Welt gibt es die gleichen Werte, an denen sich die Menschen orientieren. Trotzdem ist es nicht immer möglich, diese Wertvorstellungen einzuhalten. Doch warum ist das so? Auch das Team von der

Das von morgen-Team hat eine klare Vision: Egal wo ihr euch aufhaltet, erfahrt ihr durch das Kartensystem immer die positiven Aspekte eurer Umgebung. Mit der Think Big Pro Förderung, die neben 5.000 Euro Fördergeld auch Workshops und Coachings beinhaltet, konnte diese Vision schon weitgehend umgesetzt werden. Jetzt braucht von morgen eure Hilfe. Warum das so ist und welche Ideen und Vorhaben noch hinter dem Projekt stecken, hat uns Thao im Interview verraten:

Wer verbirgt sich hinter dem Projekt?

Thao: Mittlerweile besteht von morgen aus zehn festen Teammitgliedern. Vier davon waren von Anfang an dabei. Jeder kann etwas anderes besonders gut und danach sind auch unsere Aufgaben verteilt. Um die Karte von morgen weiterzuentwickeln brauchen wir Programmierer, Grafiker, einen Social Media Beauftragten, jemand der sich um das von morgen-Netzwerk kümmert und so weiter. Wir alle versuchen, immer unser Bestes zu geben und neben unserem eigentlichen Beruf, viel Zeit für das Projekt aufzubringen.

Be part of it – was kann ich tun, um euch zu unterstützen?

Thao: Momentan läuft hier eine Crowdfunding-Kampagne, durch die insgesamt 10.000 Euro gesammelt werden sollen. Mit dem Geld wollen wir alles umsetzen, was wir momentan noch auf die lange Bank schieben müssen. Wir hoffen den Prototypen weiterentwickeln zu können, um mit unserem Kartensystem die Welt ein bisschen positiver zu machen.

Habt ihr schon Erfahrung mit Crowdfunding?

Thao: Ja, wir haben schon anderen Projekte durch Crowdfunding finanziert. Allerdings waren das bei früheren Projekten viel niedrigere Geldbeträge, die generiert werden sollten. Obwohl wir schon ein bisschen mit dieser Art des Spendensammelns experimentieren konnten, ist es trotzdem immer wieder eine Überraschung, wie die Menschen dann auf die Aktion reagieren. Mehr als hoffen und mitfiebern, dass viele Menschen unser Projekt unterstützen wollen, können wir meistens nicht – außer zu zeigen, dass von morgen eine gute Sache ist.

Wie ist der aktuelle Stand des Projekts und wie soll es sich entwickeln?

Thao: Bis zu der Karte, die momentan online ist, war es ein langer Weg. Fast zwei Jahre arbeiten wir jetzt schon an der Karte von morgen. Momentan steht der Prototyp unserer Kartenfunktion, mit dem man nachhaltige Unternehmen und Initiativen verzeichnen und suchen kann. Später sollen noch Veranstaltungen dazu kommen, die die gleichen Werte verfolgen. Wichtig ist uns auch, dass man unsere Karten künftig einbetten kann – auf der eigenen Webseite oder dem eigenen Blog. So ist es einfacher zu verkünden: Hier fühle ich mich wohl, hier wird eine gute Sache verfolgt. Die Initiativen und Unternehmen sollen auf der Karte von morgen dann auch noch bewertet werden können. Menschlichkeit, Gemeinwohl, sozialökonomische Faktoren – das könnten einige Kriterien sein. Kurz gesagt: Wir haben noch viel vor.

Wie soll euer Projekt in zehn Jahren aussehen?

Thao: In zehn Jahren soll von morgen eine ganze Onlineplattform sein. Die Karte soll das Herzstück der Plattform darstellen und national sowie international Orte des glücklichen gesellschaftlichen Wandels aufzeigen. Ein Onlinemagazin soll Dialoge und anderen Input rund um die Themen Nachhaltigkeit, Menschlichkeit, Glückseligkeit liefern, und es sollen Workshops zu diesen Themen angeboten werden. Mit der Karte von morgen soll man sich über Faktoren des eigenen und gesellschaftlichen Glücks informieren und sie dann real erleben.

Die Karte von morgen in drei Worten?

Thao: Zukunftsorientiert, gemeinschaftlich, glücklich!

Bilder: von morgen

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