18.09.2017

Produktiver werden: Von Machern lernen

Bei erfolgreichen Menschen sieht immer alles so mühelos aus. Sie werden vor dem Weckerklingeln wach, sind auf Abruf kreativ und sowieso scheint ihr Tag mehr als 24 Stunden zu haben. Was wie gnadenlose Ungerechtigkeit aussieht, ist jedoch oft nichts anderes als eine clevere Arbeitsaufteilung oder das Ausnutzen von produktiven Arbeitsphasen. Wir haben daher einmal die besten Methoden gesammelt, mit denen Studenten, Freiberufler und angehende Firmengründer noch schneller zum Erfolg kommen können.

Keine Mails am Morgen

Jeder kennt Nachrichten wie „Kannst du mal schnell …?“ oder „Wie findest du eigentlich …?“. Doch wozu es führt, wenn wir nur für andere springen, ist auch bekannt. Man kommt zu nichts! Daher gilt, dass man insbesondere seine Mails morgens einfach mal liegen lassen sollte. Was soll im schlimmsten Fall passieren? Richtig, der andere wird es entweder später noch einmal versuchen oder im echten Notfall anrufen. Obendrein ist der Start in den Tag auch die Zeit, in der viele von uns besonders produktiv und aufnahmefähig sind. Ihr werdet staunen, wie gut ihr voran kommt, wenn es erst einmal zum Ritual wurde die E-Mails später zu bearbeiten.

multi-purpose business woman with a large number of hands

Foto: maselkoo99/iStock

Das 80/20-Verhältnis

Gemeint ist eine einfache Rechnung: Oft genügt schon 20% der Arbeit, um 80% einer Aufgabe zu erfüllen. Glaubt ihr nicht? Dann beobachtet einmal, wie viel Zeit ihr in Word mit der Bestimmung von Schrift, Farbe und Zeilenabstand verschwendet, während das eigentliche Heruntertippen nur einen Bruchteil der Zeit gekostet hat. Im Geschäftsleben verdienen Firmen oft sogar den Großteil ihrer Einnahmen (80%) mit nur 20% ihrer Kunden. Dabei verursachen die restlichen Kunden oft so ein Rauschen, dass es schwer fällt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das sogenannte „Pareto“-Prinzip lässt sich wirklich auf alles anwenden. Und je öfter man sich dieses Verhältnis vor Augen führt, desto leichter und schneller kommt man zum Erfolg.

Ideen aufschreiben

Gedanken sind flüchtig. Und wenn sie erst einmal weg sind, kommen sie so schnell nicht wieder. Daher ist der Mensch auf Gedankenstützen wie Notizbücher, Whiteboards und Post-It-Zettel angewiesen. Sie ordnen das Chaos, durch das wir uns tagtäglich bewegen. Außerdem ermöglichen sie es, komplexe Probleme einmal „von außen“ zu betrachten. Denn wenn der eine Gedanke erst einmal aufgeschrieben ist, dann entwickeln sich um ihn herum plötzlich ganz neue Zweige. Darum sieht man viele erfolgreiche Menschen auch oft mit Zettel und Papier – weil sie um das riesige Potential von kleinen Ideen wissen.

Von Zielen erzählen

Je öfter wir uns mitteilen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Sache auch Wirklichkeit wird. Wenn ihr jemandem davon berichtest, dass ihr einen eigenen Song schreiben wollt, wird er wahrscheinlich schon bald danach fragen. Und dieses Wissen setzt unter Druck: Da ist auf einmal eine unausgesprochene Vereinbarung im Raum, die man unterbewusst zu erfüllen versucht. Genau aus diesem Grund teilen Macher sich so oft mit. Sie nehmen die Gefahr der negativen Bewertung als Ansporn, um andere von sich und ihren Leistungen positiv zu überzeugen.

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Vor kurzem haben wir außerdem die Auswirkung der Schlafphasen auf die Produktivität beleuchtet. Tipp: Kämpft nicht gegen euren Körper an. Wenn ihr diese Tipps beherzigst, steht einem erfolgreichen Projekt nicht mehr im Weg.

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