21.02.2018

Podcasts: Was hat es mit dem Trend auf sich?

Den Begriff hast du mittlerweile bestimmt tausendmal gehört. Egal ob es sich um Politik, Lifestyle oder Comedy handelt: Podcasts sind in den unterschiedlichsten Bereichen angesagt. Doch was macht eigentlich dieses beliebte Medienformat aus? Und wie kannst du deinen eigenen Podcast starten?

Ist das nicht so eine Art Radiosendung? Naja, nicht wirklich. Der Begriff „Podcast“ setzt sich aus dem Namen „iPod“ und dem englischen Begriff für Rundfunk, „broadcast“, zusammen. Entgegen dem allgemeinen Glauben steht er nicht für eine einzelne Audio- bzw. Videodatei, sondern für eine ganze Serie von Audio- oder Videodateien – meistens wird er jedoch nur für Audio verwendet. Ein Podcast hat keine festen Sendezeiten – deshalb spricht man auch von Audio (bzw. Video) „on demand“. Du kannst Podcast-Episoden herunterladen und anhören (bzw. ansehen), wann du willst.

Und was sind die Vorteile dieses Formats?

Das Abonnieren und Herunterladen eines Podcasts ist meistens kostenlos. Für Smartphones, Tablets und Co. brauchst du einen sogenannten Podcatcher – eine spezielle App, die überprüft, ob neue Folgen deiner Lieblings-Podcasts verfügbar sind und für dich herunterlädt. Zudem sind Audio-Medien einfach praktisch: Du kannst dich informieren und unterhalten, ohne etwas lesen zu müssen oder an einen Bildschirm gefesselt zu sein. Auch beim Joggen lenken Podcasts ab und du kannst längere Strecken in kürzeren Zeiten zurücklegen.

via GIPHY

Dein eigener Podcast

Mit Podcasts kann jeder sein ganz persönliches Medienprogramm gestalten. So wie Malina, Meike und Lukas vom Think Big Projekt “Fair Fashion”, die für faire Mode begeistern wollen. Im Projekt Science Pie kombinieren zwei Wissenschaftsbegeisterte wiederum Physik, Geschichte und Literatur in einem zweisprachigen Podcast. Ihr seht: Es gibt wirklich keine Vorgaben.

Einen Podcast zu erstellen ist außerdem ganz unkompliziert. Es lässt sich günstig und mit einfachem Equipment realisieren: Mikrofon und Schnittsoftware reichen schon. Wichtig ist noch eine schallarme, akustisch möglichst isolierte Aufnahmeumgebung.

So kannst du deinen ersten Podcast erstellen und veröffentlichen:

  • Überlege dir ein Oberthema und notiere dir ein paar Ideen für verschiedene Folgen – es soll schließlich eine Serie werden.
  • Zeichne deine Audiodatei mit einem aufnahmefähigen PC, Audiorekorder oder einem Smartphone auf.
  • Schneide die Datei (kürze sie, ergänze sie bei Bedarf mit Musik). Es gibt viele kostenfreie bzw. günstige Schnittprogramme.
  • Lade deine Datei hoch! Das kannst du auf zahlreichen Webseiten machen – sei es auf eine Podcast-Webseite, deinen eigenen Blog, Soundcloud oder auch YouTube.

Achte vor allem auf Authentizität und Kontinuität. Sei du selbst und versuche, so viel wie möglich frei zu sprechen und nicht nur abzulesen. Veröffentliche mindestens eine Episode pro Woche und halte durch – auch wenn du nicht sofort boomst! Eine Folge sollte übrigens nicht länger als zehn Minuten sein. Du kennst es ja selber: Heutzutage brauchen wir alles ruck-zuck.

Beitragsfoto: Pixabay

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