03.11.2015

Onboarding Workshop in Berlin: „ein Koffer voller neuen Methoden“

Fünf Projektteams haben es beim Pitch im Oktober in die dritte Förderstufe von Think Big Pro geschafft. Beim Think Big Pro Onboarding Workshop am vergangenen Wochenende im Social Impact Lab Berlin haben sie von Think Big viele Tools und Tipps an die Hand bekommen, um ihre Projekte erfolgreich weiterzuentwickeln. Mit dabei: Die Projektmacher von CorrelAid, Tutor-e, Break-Out how far can you go, Ability und von morgen.

Design Thinking Methode

Bei dem Workshop ging es vor allem um Methoden, um zu besseren und kreativeren Lösungen zu kommen. Eine Methode: das Design Thinking. Die Projektmacher versuchten, die Perspektive zu wechseln und sich auf den Nutzer zu konzentrieren. Welches Problem will ich lösen und für wen? Welchen Mehrwert schaffe ich mit meinem Projekt? Wer ist mein Nutzer und welche Bedürfnisse hat er?

Ausgestattet mit frisch gelernten Interviewtechniken ging es dann an die Praxis: Die Teilnehmer gingen auf die Straße, um Passanten zu befragen und die Bedürfnisse ihrer Nutzer kennenzulernen und Nutzergruppen zu definieren. Coach Viva Marie machte die Jugendlichen fit für das Interview und erzählt: „Es ist toll zu sehen, wie unvoreingenommen die Teams die Design Thinking Methoden verinnerlichen und anwenden. Man konnte bei allen Teams eine deutliche Entwicklung sehen und die Projektvorhaben wurden noch fokussierter.“

Business Model Canvas

Am zweiten Tag machten sich die Teams Gedanken über ihr Geschäftsmodell. Dazu nutzten sie das Business Model Canvas. Bei diesem Modell fragten sich die Teams unter anderem, wer die Zielgruppe ist und wie die Kunden von dem Produkt erfahren. Die Ergebnisse visualisierten sie auf einem Plakat.

Spaghetti Marshmallow Challenge

Um noch kreativer bei der Erstellung des Prototyps zu sein, aktivierten die Projektmacher ihr Potential mit der sogenannten Spaghetti Marshmallow Challenge. Bei dieser Methode müssen die Teilnehmer einen möglichst hohen Turm aus Spaghetti und Marshmallows bauen. Danach fertigten die Teams einen Prototyp ihres Produkts oder einer Teilfunktion. Natürlich gab es im Anschluss Lob und Kritik von den anderen Teams und den Experten. „Ich finde es toll, dass wir uns gegenseitig bei unseren Herausforderungen helfen konnten und jeder mit seinen Ideen auch zum Erfolg der anderen Projekte beitragen kann“, sagt Christoph vom Projekt Ability.

Zum Schluss wurde eine Roadmap für die nächsten acht Monate entwickelt, mit einem klaren Ziel: Einzelne Meilensteine, die nötigen Ressourcen und mögliche Herausforderungen definieren, um damit direkt in die Coachings und Beratungen zu gehen. Marvin vom Projekt Tutor-e ist froh über die Tipps für die nächsten Monate:„ Ich kann einen Koffer voller neuen Methoden mit nach Hause nehmen und einen klaren Fahrplan, mit dem wir in den acht Monaten weiterarbeiten werden.“

Fotos: Christian Klant

Wir verwenden Cookies, um eine benutzerfreundliche Navigation zu gewährleisten und die Webseite fortlaufend zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmst du der Verwendung von Cookies zu.Cookie-Hinweise zum Datenschutz