07.01.2015

Meine Erfahrung bei der ONE YOUNG WORLD 2014

von Aya Jaff, Think Big Projektmacherin

Dieses Jahr hatte ich die große Ehre bei der größten Jugendkonferenz „One Young World“ mit dabei sein zu dürfen. Dank Think Big konnte ich so weitere engagierte Projektmacher/-innen in Dublin kennenlernen.

One Young World bietet seit 2010 jungen Leuten ein Forum, gemeinsam die Zukunft zu diskutieren und zu gestalten. Zum vierten Mal tauschten sich dieses Jahr im Oktober 1.300 Teilnehmer aus 190 Ländern mit Experten und Prominenten wie Kofi Annan, Bob Geldof und Richard Branson über Ökologie, Wirtschaft und Bildung aus. Im Mittelpunkt stand die Generation Y – junge Frauen und Männer zwischen 18 und 30 Jahren.

Durch das Think Big Sponsoring, hatte ich auch außerhalb der Konferenz bei anderen Unternehmen tolle Weiterbildungsmöglichkeiten wie zum Beispiel bei Wayra. An dieser Stelle noch ein paar Worte zu meinen Sponsoren, falls der Name euch noch kein Begriff sein sollte: Think Big (https://www.think-big.org/) ist ein Jugendprogramm der Fundación Telefónica und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) gemeinsam mit o2. Es ermöglicht 14- bis 25-Jährigen, eigene soziale und digitale Ideen zu entwickeln und diese in eigenen Projekten umzusetzen und mit Hilfe digitaler Medien groß zu machen. Dabei werden sie mit fachlichem Coaching und finanziellen Mitteln unterstützt.

Für mich war Irland die aller erste Reise, die ich komplett alleine antreten musste. Folglich war es alleine schon aus diesem Grund ein Erlebnis für mich. Als ich mit dem Flugzeug in Dublin angekommen bin, war das Event schon breit plakatiert überall im Flughafen, als auch in der Innenstadt zu sehen.

Dann ging alles sehr schnell: Wir wurden mit dem OYW Shuttle Bus zu unseren Hotels in der Nähe des Konferenzzentrums gefahren und durften uns dort sofort anmelden, während wir uns in der Lobby schon über den Eventplan und die Speaker informieren konnten. Die kommenden Tage waren sich in ihrem Rhythmus ähnlich, jedoch inhaltlich komplett anders. So musste man morgens schon um 8 Uhr vor Ort sein, um keinen Speaker zu verpassen. Die Speaker-Serien wurden immer zweimal am Tag von Pausen unterbrochen, wo man sich in einem messeähnlichen Ort zusammenfand und beim Essen fröhlich netzwerken konnte.

Jeder einzelne Speaker war in der Lage, das komplette Publikum zu inspirieren und stand auch nach der Rede für 15-20 Minuten für Fragen zur Verfügung.

So motivierte der Barclays Chef Antony Jenkins mit dem Satz „Wenn ihr vor etwas Angst habt, müsst ihr mutig sein. Wenn ihr nicht mutig sein könnt, müsst ihr noch mutiger sein.“ den gesamten Saal, unter anderem auch mich.

Doch der Enthusiasmus hielt nicht nur bis zur Abreise an, sondern lebt auch in den Facebook-Gruppen (https://www.facebook.com/o2de.thinkbig), auf dem Blog und in den Projekten der Teilnehmer weiter. Dadurch ist es möglich auch nach dem Event, den Kontakt mit interessanten Menschen zu halten und nach Hilfe fragen zu können.

Alles in allem war das Event, meiner Meinung nach, ein voller Erfolg. Ich würde jedem Jugendlichen raten, sich mindestens einmal im Leben für so eine Konferenz zu bewerben, da es einem einfach so viele Kontakte und Infos zu bestehenden großen Problemen auf der Welt gibt, die in dieser Form nirgends zu finden sind. Die Tatsache, dass man den großen Politikern und Geschäftsführern unserer Zeit persönliche Fragen stellen kann, ist eine einmalige und großartige Chance.

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