01.06.2018

Making & Coding: mit neuen Skills aus dem Camp selber zum Vorreiter werden

“So, liebe Freunde der Technik!” Mit diesen gut gelaunten Worten beginnt eine Teilnehmerin ihre Ergebnispräsentation am dritten Tag des Camps “Making & Coding” in München. Vom 25. bis zum 27. Mai sind wieder knapp dreißig junge Leute zwischen 14 und 25 zusammengekommen, um gemeinsam zu programmieren, zu tüfteln und Ideen zu entwickeln.

Nicht nur die Aussicht aus dem o2-Tower in München beflügelt – in den drei Tagen wächst die Gruppe, bestehend aus Schülern, Auszubildenden und Studenten, spürbar zusammen. Der Raum ist erfüllt von einem motivierten, geschäftigen Summen. “Und, was druckst du so?”, wird zur häufig gehörten Begrüßung. Ein 3D-Drucker erschafft zum Beispiel scheinbar aus dem Nichts Scharniere, die ein Schüler noch wenige Minuten zuvor selbst programmiert hat.

Die digitale Zukunft ist jetzt!

Das Camp-Thema “Making & Coding” bietet einen Einblick in moderne digitale Produktionsgeräte wie Schneideplotter und 3D-Drucker. Bevor das Gerät etwas “ausspucken” kann, muss man ihm natürlich zunächst sagen, was. Bevor es ans Making geht, ist also das Coding an der Reihe. Ein Teilnehmer reagiert fasziniert, als seine Gruppe mit dem Arduino programmiert. “Echt, das kann man sich einfach so selbst kaufen?”

Digitale Technik über das eigene Smartphone hinaus war für die meisten Teilnehmer bisher etwas, das ganz weit entfernt ist – sei es räumlich, weil sie dachten, so etwas gibt es nur in den USA oder auch zeitlich: “Ich dachte, das kommt vielleicht in zehn, zwanzig Jahren …”

Die Message ist jedoch klar: nicht auf Vorreiter warten. Hier passiert etwas! Nicht nur an Arduino und 3D-Drucker, sondern vor allem in den Köpfen der Teilnehmer. Ein Teilnehmer unterbricht einen anderen mit den Worten: „Du darfst einfach nicht warten, du musst sagen, dass du selbst einer der Vorreiter wirst!“ Begeistertes Nicken von allen Seiten.

Terminator? Nein, Nachhaltigkeit!

Die Camp-Inhalte haben es außerdem geschafft, vielen ganz neue Sichtweisen zu eröffnen. “Es hat mich echt gefreut zu sehen, dass man die Digitalisierung auch für Nachhaltigkeit einsetzen kann und für die Umwelt.” Dass 3D-Drucker mit recyclebarem Kunststoff arbeiten können – ein echter Augenöffner für diesen Teilnehmer. “Ich finde es cool, dass digitale Technik auch Gutes tun kann. Bisher habe ich es nur mit Terminator oder so etwas in Verbindung gesetzt. Aber das zu erleben, war jetzt ein krasser Aha-Moment für mich.”

Das Camp begeisterte jedoch nicht nur die Teilnehmenden: Volunteer Helena hatte eigentlich geplant, nur die ersten beiden Tage dabei zu sein. Sie ging dann aber so in der Materie auf, dass sie den Sonntag auch noch mitgenommen hat.

Das Camp zu “Making & Coding” in München ist zwar vorbei – das war jedoch noch lange nicht alles! Es stehen bis September noch weitere Termine zu allen drei Themen in allen drei Städten an. Melde dich am besten gleich an!

Alle Bilder: Fabian Vogl

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