14.04.2017

CrowdProtect: Notfall-App für einen sicheren Heimweg

CrowdProtect ist eine Notruf-App, mit der Menschen in Gefahrensituationen Helfer, die Polizei und eine Notrufzentrale verständigen können. Frederic Meyer-Scharenberg brachte die Idee 2015 aus Indien mit, wo ähnliche Ansätze bereits seit längerem verfolgt werden. Das Team um Frederic entwickelte dann aber doch sein eigenes Ding.

Professionelles Team

Dazu stellte sich CrowdProtect nach den ersten Überlegungen noch professioneller auf und holte mit Henning von See und Alex Ivanov zwei feste Entwickler als Co-founder an Bord. Sie ergänzen das junge Münchner Team, zu dem noch Isabella Staudinger, Christine Mader, Franziska Köhler, Jasper Walther und Luisa Staudinger gehören.

Gewaltprävention als Thema

Das Thema Gewaltprävention hat das Team schon länger beschäftigt. „Klar, wir hätten auch Pfefferspray verkaufen können. Aber wir wollten eine grundsätzlichere, umfassende Lösung für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum.“ Das ist CrowdProtect mit ihrer App gelungen, die das Team nach dem Prinzip des „leanstartup“ fertigstellt. Das heißt, die Kernfunktionen der App – Helfer, Polizei und Notrufzentrale zu alarmieren – bilden die Basis. Im engen Austausch mit der Community werden anschließend weitere Funktionen ergänzt.

Frederic rät allen Projektmachern, einfach loszulegen.

Direkter Einstieg bei Think Big Pro

„Für neue Features holen wir uns schnelles Feedback von unseren Nutzern.“ Den direkten Kontakt mit der Zielgruppe haben Luisa und Frederic beim Think Big Workshop in Berlin ausprobiert und für CrowdProtect verinnerlicht, berichten die beiden. „Think Big Pro läuft seit Anfang 2017 und hat uns noch weiter nach vorn gebracht“, lobt Frederic das Förderprogramm, in das CrowdProtect nach erfolgreichem Pitch direkt einsteigen konnte. So profitiert das Team vom neuen Arbeitsplatz am Münchner Telefónica-AcceleratorWayra, wo es sich mit anderen Start ups austauschen kann. Mit den 5.000 Euro Fördergeld finanziert CrowdProtect die App-Entwicklung, Marketing oder auch die Teilnahme an Events, um sein Projekt bekannt zu machen. Außerdem hilft ihnen ihr gut vernetzter Start up-Coach, der sie beispielsweise an Rechtsberater vermittelt.

Tipp für Projektmacher

Bei CrowdProtect geht es mit großen Schritten voran, im Google Play Store ist die App bereits erhältlich. „Eine iOS Version ist in Planung“, sagt Frederic. Im nächsten Schritt soll geklärt werden, ob die App künftig über Spenden oder durch Investoren finanziert werden soll. Und was rät Frederic anderen Projektmachern? „Nicht monatelang im stillen Kämmerlein an einer Idee herumbasteln. Lieber einen Prototyp auf ein Blatt Papier bringen und dann raus auf die Straße und die Leute nach ihrer Meinung fragen!“

Fotos: Henrik Andree

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