25.10.2016

Cool statt nerdig: Think Big begeistert Schüler bei der CodeWeek

Wir müssen nicht mehr drum herumreden: Technologie bestimmt heutzutage einen Großteil unseres Lebens. Und hinter sämtlichen digitalen Anwendungen stecken neben der Technik auch bestimme Abfolgen von Zahlen, Buchstaben und Symbolen: die Codes. Sie sind dafür verantwortlich, dass unsere Technik richtig funktioniert und somit die Sprache der Zukunft.

Damit auch Jugendliche schon frühzeitig an die Welt des Programmierens herangeführt werden, rief die EU 2013 die CodeWeek ins Leben. In diesem Jahr beteiligte sich auch Think Big wieder mit drei Workshops in Augsburg, Filderstadt und Bremen am internationalen Programm.

Echtes Coding-Erlebnis bei den Think Big Labs

Wie beeinflussen Technik, Programme und Codes unser Leben? Warum lassen wir uns von einigen wenigen Menschen mir Programmierkenntnissen vorgeben, wie und für was wir bestimmte Anwendungen nutzen sollen? Können wir in der digitalen Welt nicht viel mehr mitbestimmen, als durch tägliches Liken, Sharen und Posten?

Wertvolle Tipps von Think Big Teamerinnen Dana und Caro zu den Coding-Aufgaben[/caption]

Für Think Big begann die diesjährige CodeWeek mit einem Coding Lab am Maria-Theresia-Gymnasium in Augsburg. Den Schülern der Klassen neun bis elf wurde dabei allgemeines Wissen zum Thema Internet der Dinge vermittelt. Doch die Jugendlichen sollten auch selbst aktiv werden: In kleinen Teams tüftelten sie anschließend an den Aufgaben „Klassenzimmer der Zukunft“ und „Sprechendes Klassenzimmer“. Dabei ging es darum, mit Hilfe des Mini-Computer Raspberry Pi und dem Programmierprogramm Scratch ein Klassenfoto zum Sprechen zu bringen.

Im Workshop brachten die Schüler mit einfachen Programmier-Skills ein Klassenfoto zum Sprechen

Zwei Tage später ging es für die Teamerinnen Caro und Dana auch schon direkt mit dem nächsten Coding Lab weiter: Dieses Mal waren sie am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Filderstadt zu Gast. Die insgesamt 75 Schüler aus drei zehnten Klassen zeigten erneut volles Engagement bei den gestellten Aufgaben und beschäftigten sich intensiv mit den Funktionsweisen von Raspberry Pi und Co.

Obwohl die meisten von ihnen ohne Coding-Kenntnisse in den Tag starteten, fingen die Klassenfotos am Ende des 90-minütigen Workshops an zu sprechen: „Es war wirklich interessant. Ich habe mir das Programmieren vorher viel schwieriger vorgestellt. Das funktioniert alles am Ende tatsächlich so, wie man es möchte“, zeigte sich Caroline begeistert.

Dass die CodeWeek kein Konzept für Nerds ist, sondern für jeden interessant sein kann, bestätigte auch Roko: „Man sollte solche Workshops an allen Schulen einführen. Vor allem auch für jüngere Schüler. Ihnen wird damit eine neue Perspektive gezeigt und sie können davon profitieren.“

Star der Show: der Mini-Computer Raspberry Pi

Das abschließende Think Big Event der CodeWeek fand in Bremen statt. Dort drehte sich in den Workshops an der Oberschule an der Helgolander Straße noch einmal alles um das Thema Apps: Im sogenannten App Lab geht es für die Schüler darum, sich anhand vier vorgegebener Begriffe eine Story zu überlegen und sie in eine App zu übertragen. Die Ergebnisse ließen sich durchaus sehen: So programmierten Bela und Justin aus der neunten Klasse eine App, die Tipps zum Thema Essen und Abnehmen geben: „Das Programmieren hat uns richtig Spaß gemacht“, ließen die beiden Jung-Entwickler verkünden.

Aber auch andere App-Ideen zu Themen wie Virusverbreitung, Geschenke-Tipps oder Kinofilme überzeugten Teamerin Dana: „Ich war heute super zufrieden mit den Workshops. Die Schüler haben sehr konzentriert gearbeitet“.

Das fand auch Lehrer Michael Rohdenburg: „Nach den guten Erfahrungen mit der Think Big Tour im Sommer dieses Jahres haben wir uns gefreut im Rahmen der CodeWeek wieder einen guten Workshop an unsere Schule zu holen. Der Workshop App Lab kam bei den Schülerinnen und Schülern sehr gut an und alle arbeiteten mit Eifer an der Aufgabe. Selbst am Nachmittag zuhause wurde von einigen Schülern weitergearbeitet.“

Die erfolgreichen Workshops der CodeWeek waren somit eine perfekte Anknüpfung an die Think Big Tour 2016, bei der bereits rund 8.000 Schüler vom Thema „Internet der Dinge“ begeistert werden konnten.

Noch mehr Impressionen aus den Workshops findet ihr in unserer Bildergalerie:

Fotos: Johannes Arnold / YAEZ Verlag

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