22.05.2018

Alexa, Siri oder Google Home: dein persönlicher Helfer aus der (Technik-)Dose

Sie sind klein, rund und können sprechen: 2018 haben wir die Auswahl zwischen mehreren technischen Helfern, die unser Leben mit einer Vielzahl an Funktionen auf den ersten Blick verbessern können. Um etwas im Internet nachzuschlagen, den Terminkalender zu planen oder sogar seinen Hund zu füttern, muss man jetzt nicht mehr aufstehen oder sein Smartphone zücken – all das funktioniert jetzt nur über die eigene Stimme.

Was in jedem Fall nach einem sehr futuristischen Gadget klingt, legt jedoch die Frage offen, ob die kleinen Technikwunder den Alltag wirklich bereichern können, oder ob die sprechenden Büchsen doch eher eine plappernde Spielerei sind.

Wie funktionieren Sprachassistenten?

Im Großen und Ganzen sind Sprachassistenten kleine Lautsprecher mit einem integrierten Mikrofon und Computer. Mit einem Schlüsselwort lässt sich das Gadget aktivieren und führt nach einem Sprachbefehl kleine Aufgaben oder Recherchen aus.

Sprachassistenten werden in Zukunft noch mehr können. — Bild: Adobe Stock // combosan

Wofür kann man sie verwenden?

Die Einsatzmöglichkeiten für Sprachassistenten sind vielfältig. Kleinere Rechercheaufgaben wie ‘Wie wird das Wetter morgen?’ oder ‘Suche ein Rezept für Kirschkuchen’ werden genauso schnell von der künstlichen Intelligenz übernommen wie das Alarmstellen oder das Abspielen von Musik – die beiden meistgenutzten Funktionen. Doch es geht noch mehr: Im Haushalt soll das Gadget zukünftig mit immer mehr Geräten verbunden sein. Die Heizung aufdrehen oder das Licht dimmen ist bereits problemlos als Sprachbefehl möglich, inzwischen kann man die kleinen Helfer auch noch mit Haushaltsgeräten wie Kühlschrank und Ofen verbinden. Allein Amazons Alexa hat inzwischen über 30.000 Skills und wird wohl auch zukünftig immer mehr technische Geräte im Haushalt steuern können.

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Gefahrenpotenziale

Auch wenn sich der Technik-Buddy vielfältig einsetzen lässt, so birgt er auch einige Risiken für die Nutzer: Jeder Sprachbefehl wird beispielsweise analysiert und in großen Datenbanken gespeichert. Das führt dazu, dass ein noch präziseres Nutzerprofil für personalisierte Werbung geschaffen werden kann – besonders bei Datenschützern geraten die Sprachassistenten deshalb immer wieder in die Kritik. Ein weiteres Risiko ist, dass Kinder und Jugendliche ohne Aufsicht Gebrauch von der Bestellfunktion machen können. Ein 6-jähriges Mädchen aus den USA hat sich so ein Puppenhaus und Kekse per Sprachbefehl bestellt.

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Fazit

Wer viele kleinere Aufgaben im Alltag zu erledigen muss und dabei gerne die Hände freihat, für den kann ein eigener Sprachassistent durchaus sinnvoll sein. Manches lässt sich jedoch genauso schnell selbst erledigen. Was sich in Zukunft allerdings ändern wird ist, dass Siri, Alexa und Co. immer komplexere Aufträge ausführen sollen können – wenn der smarte Lautsprecher zum Beispiel eigenständig einen ganzen Urlaub buchen und planen kann, dann sollte sich die Anschaffung noch mehr lohnen.

Beitragsfoto: Adobe Stock // AndSus

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