06.08.2015

Die Think Big Tour 2015 begeistert Schüler für die digitale Welt

Rund 5.800 Teilnehmer entwickelten bei der siebenwöchigen Think Big Tour eine riesige Fülle an tollen Ideen. Nach 11.029 Tour-Kilometern mit den Tour-Vans und 256 Workshops ist klar: Alle hatten großen Spaß daran, spannende Zukunftsideen zu entwickeln und dabei digitale Tools auszuprobieren. Schulklassen aus fünf Regionen in ganz Deutschland machten mit. Tour-Stationen waren: Die Regionen um München, Düsseldorf, Köln, Berlin, Rostock und Stuttgart.

Auf der Tour erhielten die Teilnehmer auch Infos über Think Big- Fördermöglichkeiten für soziale und digitale Projekte. Jeder, der Lust hat, kann sich für eine Projektförderung bei Think Big bewerben. Die Think Big Tour ist Teil des Jugendprogramms Think Big, das die Telefónica Stiftung, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) gemeinsam mit O2 ins Leben gerufen hat.

Was wir mit unserer Think Big Tour zeigen wollen:

  • Jeder kann etwas bewirken.
  • Wir zeigen euch nicht nur, wie digitale Technik funktioniert, sondern was ihr damit erreichen könnt.
  • In jedem von uns steckt ein Macher.

Aber wie läuft die Think Big Tour genau ab? Wie sehen die Workshops aus? Und was sagen die Schüler und Teamer über die Tour? Schaut euch das Think Big Tour Video an – hier findet ihr Impressionen und Statements zur Tour.

Mit Begeisterung bei der Sache

Die Teilnehmer nutzten die Möglichkeiten der Tour voll aus: Mit Feuereifer entwickelten sie Ideen für eine bessere Welt, kreative Apps und Soundprojekte, für die sie Open Source-Tools ausprobierten.

Auch ihre Lehrer waren begeistert:„In den Workshops habe ich neue Facetten meiner Schülerinnen und Schüler kennengelernt. Womit sie sich im Alltag beschäftigen und wie sie über bestimmte Aspekte denken“, so Michael Schmidt, Lehrer an der Max-Eyth-Realschule in Backnang.

Worum ging es?

Die Teilnehmer konnten sich auf der Think Big Tour in einem von drei verschiedenen Workshop-Typen austoben.

Im Workshop „Deine App“ entwickelten sie mit dem Mozilla Appmaker eine eigene mobile App und erlernten die Grundlagen der App-Entwicklung. Bei „Dein Sound“ tüftelten sie mit der objektorientierten Programmiersprache Scratch an Soundprojekten. Die Scratch-Projekte steuerten die Teilnehmer dann mit dem MakeyMakey-Kit, das aus mehreren Kabeln, Klemmen und einer Platine besteht und per USB mit dem Computer verbunden wird. Im Workshop „Deine Idee“ ging es um die Frage: „Wie können wir das Internet nutzen, um das Leben vieler Menschen positiv zu verändern?“

Daneben konnten die Schülerinnen und Schüler beim Think Big-Ideenwettbewerb Mission 3000 mitmachen. Teamer wie Eduard Korostelev unterstützten die Teilnehmer mit den nötigen digitalen Werkzeugen und hilfreichen Tipps. „Ich persönlich habe viel aus der Erfahrung der Schultour gelernt und für mich mitgenommen“, erklärt er. „Ich bin froh, so eng mit Jugendlichen gearbeitet zu haben“, freut sich Eduard.

Ideenschmiede Think Big Tour: Schüler total kreativ und sozial

Das Ergebnis: eine riesige Bandbreite guter Ideen, teilweise mit sozialem Anspruch, manche einfach nur witzig – aber alle wahnsinnig kreativ. Hier ein paar Highlights:

  • Ein Freunde-Finden-Chat: Er übersetzt Nachrichten in die eigene Muttersprache. Ausländische Schülerinnen und Schüler können sich so leichter mit ihren Mitschülern schreiben und neue Freunde finden.
  • App für wasserarme Regionen: Verbraucher spenden beim Kauf einer Wasserflasche einer bestimmten Marke Geld für Menschen aus wasserarmen Regionen. Eine App zeigt an, wo konkret geholfen wurde.
  • Kleiderspende-App: Mit dieser App kann man sehen, welche Kleidung in Flüchtlingsheimen in der Umgebung gebraucht werden.

Es war auch sehr viel Witziges dabei: Wenn Melis (14) und Francescas (14) Idee Wirklichkeit werden sollte, ertönt dank Sensoren aus den Mülleimern in eurer Stadt künftig Applaus, sobald ihr etwas einwerft. Mit dem Soundprojekt b-dayparty könnt ihr mit animierten Figuren witzige Geburtstagskarten erstellen. Hip Hop bringt Hip Hopper zu coolem Sound in Bewegung, einfach Taste „a“ drücken und los geht es.

Mission 3000

Viele dieser Ideen reichten die Teilnehmer direkt online bei der Mission 3000 ein. Darunter: ein Video-Blog zu Umweltthemen und nachhaltiger Entwicklung. Oder eine App, die rollstuhlgerechte Orte und Parkplätze anzeigt, eine Online-Kampagne gegen Rassismus an Schulen und wo-wird-gelernt.de – eine Plattform, auf der lernschwache Schüler Lernpartner für jedes Fach finden können.

Auch spannend: Wichtige Schulstunden filmen, damit erkrankte Mitschüler sich den Schulstoff online anschauen können. „Eine der beeindruckendsten Ideen: ein Film von dem Leben auf der Straße. Eine Schülerin der neunten Klasse hatte das Bedürfnis, durch ein Selbstexperiment die Jugendlichen von heute darauf aufmerksam zu machen, wie ungerecht die Verteilung unserer Welt ist“, schildert Teamer Eduard.

Think Big Tour-Highlights – sogar die Kanzlerin machte mit

Ein besonderes Highlight fand in Rostock statt: beim Stopp in Rostock gab es sogar ein Treffen mit der Bundeskanzlerin zum Bürgerdialog mit Jugendlichen.

Peer-Scout Eduard, der vier Wochen lang die Tour begleitete, fasst zusammen: „Die Schultour war ein einmaliges Erlebnis. Etwas ganz Besonderes war für mich immer wieder das Feedback von Lehrerinnen und Lehrern und Schülerinnen und Schülern, mein persönliches Highlight waren also die zufriedenen Rückmeldungen.“

Think Big Tour macht riesiges Potenzial sichtbar

Die Think Big Tour begeisterte also alle Beteiligten, von den Teilnehmern, ihren Lehrern bis hin zu den Teamern, die die Ideenworkshops betreuten. Alle Teilnehmer, die dabei waren, zeigten ein riesiges Potenzial, Ideen für eine bessere Welt auszutüfteln und dabei die Wirkung digitaler Tools auszuschöpfen.

Alle, die jetzt Lust auf mehr bekommen haben, können sich mit ihren Ideen für eine Projektförderung bei Think Big bewerben.

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