Wir und nicht Ich oder Du

Wir und nicht Ich oder Du
In den letzten Jahren sind die Nachrichten oft voll mit den tragischen Schicksalen von Millionen von Menschen auf der Flucht. Gerade in Deutschland sind die Reaktionen einerseits große Hilfsbereitschaft, andererseits Angst und Ablehnung. Leider ist der Umgang mit diesem Themenkomplex selten objektiv und erfahrungsorientiert. Politisch motivierte Begriffe, Zahlen und Prozentsätze...
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Projekteigentümer
Anonym
Status
Abgeschlossen

Beschreibung

In den letzten Jahren sind die Nachrichten oft voll mit den tragischen Schicksalen von Millionen von Menschen auf der Flucht. Gerade in Deutschland sind die Reaktionen einerseits große Hilfsbereitschaft, andererseits Angst und Ablehnung. Leider ist der Umgang mit diesem Themenkomplex selten objektiv und erfahrungsorientiert. Politisch motivierte Begriffe, Zahlen und Prozentsätze lassen häufig vergessen, dass es um Menschen und deren Würde geht. Obgleich permanent auf irgendeinem Sender über das Thema diskutiert wird, ist es erschreckend, auf wie wenig alltagstaugliches Wissen man trifft. Arbeitet man in der Praxis mit den Menschen in konkreten Situationen, so hat die Realität vor Ort nur wenig mit der Wahrnehmung der großen Politik und den Gesprächsrunden von Talkshows gemein. So richteten sich einerseits 2015, zu Beginn der Einreisewelle, fast alle Kameras auf 10.000 Wutbürger in Dresden. Seitdem wird jede Aktion der Rechts-gesinnten von Kameras verfolgt und in Medien ausführlich diskutiert. Sie standen im Mittelpunkt und nun wundern sich viele, wie diese Gruppierungen so schnell wachsen und an Zuspruch gewinnen konnten. Andererseits bleiben 100.000 deutsche Helfer, die sich teils aufopferungsvoll um Millionen und deren Schicksal in Deutschland kümmerten, weitestgehend unkommentiert und im Hintergrund. Man redete über Flüchtlinge als Problem, nicht mit Flüchtlingen als Menschen. Eine leicht umzusetzende Antwort auf diese gesellschaftlichen Veränderungen ist es, den Menschen Gehör zu verschaffen, die an den Rand gedrückt werden. So bekamen wir die Projektidee, Menschen mit verschiedenster Herkunft und weiteren Interessierten eine Plattform zu bieten, um sich und ihre Anliegen vorzustellen. Gleichzeitig möchten wir einen Zugang zu den Menschen bekommen, deren Unterstützung wir für unsere Arbeit brauchen und uns als Werkstatt Solidarität vorstellen; dies sind z.B. Vermieter oder potentielle Arbeitgeber.

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