Abschlussbericht

Lama2.JPG

Normal
0

21

false
false
false

DE
X-NONE
X-NONE

/* Style Definitions */
table.MsoNormalTable
{mso-style-name:“Normale Tabelle“;
mso-tstyle-rowband-size:0;
mso-tstyle-colband-size:0;
mso-style-noshow:yes;
mso-style-priority:99;
mso-style-parent:““;
mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;
mso-para-margin-top:0cm;
mso-para-margin-right:0cm;
mso-para-margin-bottom:8.0pt;
mso-para-margin-left:0cm;
line-height:107%;
mso-pagination:widow-orphan;
font-size:11.0pt;
font-family:“Calibri“,sans-serif;
mso-ascii-font-family:Calibri;
mso-ascii-theme-font:minor-latin;
mso-hansi-font-family:Calibri;
mso-hansi-theme-font:minor-latin;
mso-bidi-font-family:“Times New Roman“;
mso-bidi-theme-font:minor-bidi;
mso-fareast-language:EN-US;}

Reminder: Was ist der Help-O-Mat?

„Der Help-O-Mat (www.help-o-mat.de) ist eine interaktive Projektdatenbank, die es Menschen in ganz Deutschland erleichtern soll, eine passende Möglichkeit für ein ehrenamtliches Engagement zu finden. Laut des Freiwilligensurvey 2014 des Familienministeriums, das im April 2016 veröffentlicht wurde, sind 56,4% der deutschen Bevölkerung nicht ehrenamtlich engagiert, wobei 58,9% dieser Gruppe zu einem Engagement bereit wären.

Wir haben deshalb eine intuitive Webanwendung entwickelt, die mittels fragenbasierter Analyse ein Nutzerprofil erstellt und den Interessierten im besten Fall zum Helfer macht. Konkret klickt sich der Nutzer, ähnlich wie beim Wahl-O-Mat, durch einen Katalog von ca. 20 Fragen, die seine persönlichen Präferenzen und Fähigkeiten bezüglich freiwilliger Arbeit abdecken. Die Beta-Version mit optimierter Algorithmik greift dann auf einen Pool von über 80 Projekten der Region Koblenz zu und vereinfacht den oft langwierigen Suchprozess dramatisch. Durch die Integration weiterer Projekte versuchen wir die bestmögliche Zusammenführung der interdependenten Parteien zu erreichen und das Ehrenamt nachhaltig zu stärken. Hierbei sehen wir uns als komplementäre Stütze, die für bestehende Organisationen vor allem den Zugang zur jüngeren Generation ermöglichen soll.

Das Projekt wurde von 5 Studenten der WHU – Otto Beisheim School of Management in Vallendar, im Rahmen der studentischen Initiative Enactus, ins Leben gerufen. Das mittlerweile zehnköpfige Team steckt einen Großteil seiner Freizeit in das Projekt.“

 Abschlussbericht

Zum Abschluss der Förderung von ThinkBig wollen wir im Folgenden noch einmal die Highlights der vergangenen 6 Monate Revue passieren lassen:

Hochmotiviert vom Kick-off-Training in Müchend kommend, konnten wir mit Semesterbeginn schnell viele neue Studenten für das Projekt begeistern und uns mit einem gewachsenen Team direkt neuen Herausforderungen stellen.

1) Beta-Version und Rollout Koblenz

Zunächst galt es, die Beta-Version der Webanwendung ausgiebig zu testen und zu optimieren, bevor wir dazu übergingen, den Launch in Koblenz vorzubereiten. Hierbei stellte sich die Kooperation mit lokal-etablierten Institutionen, wie der Bürgerstiftung Koblenz, als Schlüssel zum Erfolg heraus. Durch diverse Marketingkampagnen mit Präsenz in Printmedien, im Fernsehen und durch unsere Onlineauftritte, konnten wir die Nutzerzahlen kontinuierlich steigern. Wir sind nun an dem Punkt angelangt, an dem die Bürgerstiftung Koblenz uns die Verwaltung ihrer gesamten Datenbank übertragen will.

2) Future-Award & Digitalpokal

Die Teilnahme an Events wie dem Future Award in Frankfurt boten uns tolle Gelegenheiten, engagierte Menschen aus der Region kennenzulernen und wichtige Kontakte für die Zukunft zu knüpfen. Der Gewinn des Digitalpokals war ein weiterer Motivationsschub für unser Team und hat sich im Nachhinein vor durch die Like-Zahl unserer Facebook-Seite bemerkbar gemacht.

3) Messen und andere Veranstaltungen

Wir haben im Laufe der letzten 6 Monate an diversen Veranstaltungen in der Region teilgenommen, um den Help-O-Mat als Projekt vorzustellen. Unsere Auftritte haben wir hierbei immer weiter professionalisiert. Im Rahmen dessen sind beispielsweise ein Help-O-Mat Roll-up entstanden, sowie Help-O-Mat Kugelschreiber, die wir auf Messen oder Vorträgen potentiellen Kooperationspartnern mitgeben konnten, damit sie sich auch nach dem Event noch an uns erinnern. Tatsächlich konnten wir durch die Teilnahme am Digitalkongress beispielsweise Kontakt zur Staatskanzlei Rheinland-Pfalz herstellen und uns mit ehrenamtlich engagierten Menschen austauschen, die Problematiken oftmals aus anderen Perspektiven beleuchtet haben. Als besonders erfolgreich hat sich auch der Pitch beim ISSO Lab in Koblenz herausgestellt, bei dem wir mit Leuten ins Gespräch gekommen sind, die uns in Sachen IT unterstützen, sowie uns bei der über den Sommer geplanten Umsetzung eines Erklärvideos unter die Arme greifen können.

4) Rollouts in Frankfurt, Mainz & Westerwald

Nach dem erfolgreichen Rollout in Koblenz haben wir uns Frankfurt als nächstes Ziel gesteckt. Dank der wertvollen Erfahrungen, wussten wir bereits was sinnvolle erste Schritte sind und haben daher direkt Kontakt mit der Bürgerstiftung Frankfurt aufgenommen. Diese befand sich leider zu dem Zeitpunkt in einem Prozess der Restrukturierung, sodass wir eine mögliche Kooperation fürs Erste auf Eis legen mussten. Wir hatten jedoch die Möglichkeit, Kontakt zu lokalen Organisationen über das „Netzwerk Inklusion“ zu bekommen. Trotz der erfolgreichen Einspeisung vieler interessanter Projekte stellt sich der Start in Frankfurt schwerer dar als erwartet. Deswegen entschieden wir vorerst zukünftige Rollouts auf Städte in Rheinland-Pfalz zu beschränken, um so von der geographischen Nähe zu profitieren. Frankfurt werden wir trotzdem weiter vorantreiben und versuchen, den Kontakt mit der Presse zu forcieren.

Derzeit sind wir damit beschäftigt, Rollouts in Mainz und dem Westerwaldkreis zu evaluieren. Dass hier in beiden Fällen größere Organisationen auf uns aufmerksam und zugekommen sind, wird das Erreichen einer kritischen Menge an sozialen Projekten der Region in unserer Datenbank hoffentlich beschleunigen. Glücklicherweise ist es uns gelungen, den aufwändigen -weil manuellen- Prozess der Projekteinspeisung über ein Interface unter dem Reiter „Projekte“ an die Projekte abzugeben. Für ehrenamtliche Projekte ist es nun möglich, sich selbstständig in die Datenbank einzutragen, dem lediglich ein „ok“ unsererseits im Wege steht. Die Bestätigung der Eintragung und live-Schaltung neuer Projekte wollen wir uns zur Qualitätssicherung weiterhin vorbehalten.

 

5) Gründung eines Vereins

Die studentische Initiative Enactus, unter deren Dach auch der Help-O-Mat geschlüpft ist, ist weltweit zwar die größte ihrer Art, an der WHU jedoch noch sehr jung. Wir haben uns in diesem Jahr für die Gründung eines Vereins eingesetzt, da der Help-O-Mat von der Möglichkeit Spendenquittungen auszustellen enorm profitieren könnte. Wir haben uns dazu entschieden, den Help-O-Mat vorerst nicht zu monetarisieren, da wir befürchten, dass durch das Schalten von Werbung sowohl die Seriosität als auch der Charme der Website untergraben werden würde. Nichtsdestotrotz müssen wir laufende Kosten decken, wofür sich Spendengelder nutzen ließen.

 

6) Beratungstreffen und Teamevent

Bei gelegentlichen Treffen mit Beratern mussten wir uns oftmals den unangenehmen Fragen stellen, was uns jedoch unheimlich geholfen hat, das konzeptionelle Gerüst auf soliden Boden zu stellen. Zum Teil haben wir erst durch unorthodoxer Ansätze, wie dem Bauen des Help-O-Mat mit Lego-Steinen, verstanden, dass gerade in puncto Zukunftsvision die Vorstellungen der Teammitglieder auseinanderklafften. Beispielsweise kam es so zu einer halbstündigen Diskussion darüber, ob der Help-O-Mat eine „interaktive Projektdatenbank“ oder eine „Plattform“ ist. Wir konnten uns darauf einigen, dass er eine „interaktive Projektdatenbank mit Vision zur Plattform“ ist, was vielerlei Implikationen mit sich bringt (Profile anlegen, Datenschutz, Kommentar-& Chatfunktionen etc.).

Was zunächst eine nicht ganz ernst gemeinte Idee war, haben wir dann als Teamevent tatsächlich umgesetzt: Beim Lamatrekking, der wohl kuriosesten Art einer Wanderung, haben wir uns noch besser kennengelernt und in entspannter Atmosphäre die nahtlose Integration der im Herbst an die Universität kommenden Erstsemester geplant.

 

7) Kooperation mit der Bürgerstiftung Koblenz

Im Zuge des Rollouts Koblenz standen wir in engem Kontakt mit der Bürgerstiftung Koblenz. Diese setzt sich auch im Kreis Koblenz für ehrenamtliche Tätigkeit in Form einer Ehrenamtsdatenbank ein. Als sehr gut vernetze Organisation war sie nicht nur eine große Unterstützung im Prozess der Kontaktaufnahme mit lokalen sozialen Projekten, sondern konnte im Laufe der Zeit auch immer mehr für unser Webanwendung begeistert werden. Dies führte gegen Ende dieses Semesters dazu, dass wir mit der Bürgerstiftung Koblenz eine sehr enge Kooperation eingingen, die für beide Seiten sehr vorteilhaft ist. Hiermit konnte der langfristige Erfolg des Help-O-Mat in Koblenz ausgebaut und für die Zukunft erfolgreich gesichert werden.

 

Wir können auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken und wollen retrospektiv ThinkBig nochmals unseren herzlichsten Dank aussprechen. Die Förderung hat viele unserer Aktivitäten überhaupt erst ermöglicht. Während des Sommers werden wir das Projekt dezentral vorantreiben, die Agenda steht bereits.

#StayTuned

#Helpo2k17

#Helpo<3ThinkBig