Abschlussbericht

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Wow, nun ist es vorbei ein Jahr Think Big Förderung! <3. Tausend Dank! Gemeinsam konnten wir die Welt ein Stücken mehr vernetzen –  auf Augenhöhe!

Ein kurzer Rück und Ausblick:

Bis im August letzten Jahres gab es noch kein Team und noch keine strukturierten Prozesse. Seit dem hat sich uuuunglaublich viel getan. Seit Herbst 2018 wuchs unser Team, damit die Professionalität und die Zahl der gematchten Paare stetig. Bereits im November 2017 erhielt die Idee Personen aus dem Globalen Norden und Süden über digitale Medien auf Augenhöhe zu verbinden von Think Big eine Förderung von 400€. Motiviert hiervon begannen wir drei Gründer konkret Teammitglieder auszuwählen und am 4. Januar 2017 hatte wir ein erstes Teamtreffen in Gablingen. Wir erarbeiteten hier eine Satzung für eine Vereinsgründung, änderten unseren Namen auf GlobalMatch und strukturierten unser Team in vier Arbeitsbereiche (PR, Finanzierung, Matching der Partner und Evaluierung). Im Laufe des ersten Quartals 2017 evaluierten wir die ersten acht gematchten Paare und stellten fest, dass eine intensivereVorbereitung, mit u.A. interkultruellem Training und Thematisierung von postkolonialen Machtverhältnissen sowie eine strukturiertere Begleitung des Planens eines gemeinsamen Projektes nötig sei.Außerdem wünschten sich viele Tandem-Partner eine stärkere Vernetzung untereinander. Diese Learnings versuchen wir bis heute zu implementieren. So erstellten wir eine Facebook Gruppe, die alle Tandems zum Austausch untereinander anregt. Momentan organisieren wir ein Austauschprogramm zwischen Deutschland und Uganda, gefördert von Weltwärts-Begegnung, sodass sich im Herbst 2018 aktive Tandem-Paare zuerst in Deutschland und dann in Uganda besuchen können. Inhaltlich arbeiten wir gemeinsam mit interkulturellen Trainern des Artop Instituts an einem fünf-Wöchigen Vorbereitungstraining in FB Gruppen. Die erste sechser Gruppe startete am 17. November in das Trainingsprogramm. Um die Begleitung der Tandem-Paare zu strukturieren erarbeiteten wir eine fünf-phasige Guideline, welche das Tandem-Paar über Kennenlernen, Interessensfeld erkunden, Projektarbeit, Projektabschluss und Reflexion begleitet. Außerdem implementierten wir Team-Building Challenges, die jedes Tandem-Paar in den ersten vier Wochen der Partnerschaft begleiten. Um das Matching zu beschleunigen und transparenter zu gestalten laden wir Profile der Tandem-Partner auf unsere Homepage (www.globalmatch.me), so kann sich jeder für einen passenden Partner bewerben. Um unsere Präsenz zu erhöhen begannen wir progressiv an Veranstaltungen teilzunehmen und Vorträge zu halten. So konnten Teammitglieder u.A. bei Studienstiftungsveranstalltungen in München, Bonn und Mainz GlobalMatch vorstellen. Katharina hielt auf dem Make-Sense Camp im Juli 2017 einen Workshop zu Postkolonialismus in der Entwicklungszusammenarbeit, außerdem wurde sie in einem Podcast interviewt (http://impactrevolution.de/2017/09/22/folge-014/) und gab am 23. September einen Tedx Talk an der Universität Mannheim. Im August nahmen zwei GlobalMatch Mitglieder außerdem an einem einwöchigen start-up Accelerator-Programm in Berlin der Universität Kiel und der SUD Dänemark teil, sowie an einem start-up Boot Camp und Vernetzungstreffen von ProjectTogether. Parallel zu unseren Aktivitäten formte sich in Uganda im Mai 2017 ein eigenes GlobalMatch Team. Zusammenfassend haben wir seit Beginn unserer Aktivitäten im Januar 2016 50 Paare verbunden. Ermöglicht wurde dies durch das intensive ehrenamtliche Engagement des  25-Köpfigen Teams und durch finanzielle Förderung des Think Big Upgrade Programms und des Yooweedoo Preises. Zudem haben wir die Strategieberatung Undconsorten für uns gewinnen können, die uns dabei unterstützt ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu erarbeiten. Das durchwegs positive Feedback zu unserem Engagement motiviert uns weiter zu machen, das erprobte Konzept zu professionalisieren und zu skalieren. Es geht dabei einerseits um die inhaltlicheVerbesserung,um a. A. die Erfolgsquote derTandem-Projekte zu erhöhen und um die Automatisierung des bisherigen Prozesses. Andererseits um die Erarbeitung eines Transferkonzepts, das globales Lernen und Engagement auf Augenhöhe in Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft verankert. Leuchttürme gelungener Nord-Süd Kooperation sollen Öffentlichkeitswirksam dargestellt werden. Katharina und Nina möchten, insofern eine Finanzierungsquelle gefunden wird ab Januar Vollzeit für GlobalMatch arbeiten uns sich für folgende konkrete Schritte einsetzen: 

 

  • Verbesserung des interkulturellen Trainings und Sensibilisierung für Postkolonialität in Zusammenarbeit mit dem Artop Institut für interkulturelle Kompetenz Berlin (Ansprechpartner: Prof. Dr. Henze) sowie die Akademie für internationalen Zusammenarbeit der GIZ
  • Entwicklung einer Matching-Plattform zusammen mit einem Partner. Bisher wurden Tandem-Paare händisch gematcht. Die erprobten Variablen werden nun in einen Algorithmus übersetzt, der jeweils zwei Menschen aus verschiedenen Weltregionen basierend auf Interessen und Persönlichkeitsmerkmalen verbindet (bis Ende März)
  • Methodische Ausarbeitung des 5-phasigen Begleitprozesses und Integration von best Practices (1. Online Team- Building, 2. Erkunden des gemeinsamen Interessen Feldes, 3. Projektplanung und Umsetzung, 4. Projektabschluss, 5. Reflexion). (bis Ende Februar + kontinuierliche Weiterentwicklung)
  • Übertragung der Begleitung in ein Online-Tool zusammen mit einem Partner (bis Ende März)
  • Überarbeitung der Webseite und Integration aller Tools (Ende März)
  • Ausbau des Netzwerkes (kontinuierlich ca. 100 Teilnehmer pro Quartal)
  • Matching von 50 Paaren pro Quartal – 200 Paare bis Ende 2018
  • 50 neue Tandem Projekte, ca. 25 % der Paare entwickeln ein erfolgreiches Projekt (2018)
  • Austauschprogramm zwischen Uganda und Deutschland zur Weiterentwicklung der Prozesse (Herbst 2018)