EU Code Week: Programmieren macht Spaß!

Dieser Freitag, der 13. ist ein Glückstag für die Achtklässler der Gemeinschaftsschule in Weil im Schönbuch, denn an diesem Tag macht das Think Big Coding Lab Station an ihrer Schule. Thema: Programmieren. Bei diesem Wort denken bestimmt viele von euch erstmal an seltsame Zeichenfolgen. Dass Coden einfach zu verstehen ist und Spaß macht, das möchte die EU Code Week vermitteln. Auch Think Big war natürlich wieder dabei und hat am Workshoptag Schüler der achten Klasse spielerisch ans Programmieren herangeführt

Es ist kein Geheimnis, dass unsere Welt immer digitaler wird und unsere Geräte immer smarter. Wer die Sprache aus Nullen und Einsen versteht, kann sich aktiv in alle Bereiche digitalen Lebens einbringen, und zwar auf einem Level, das über bloßes Liken und Teilen hinausgeht. Wenn Programmierkenntnisse und eigene Ideen zusammenkommen, ist es möglich, sich die Welt digital so zu gestalten, wie es einem gefällt.

Was ist die EU Code Week?

Daher fand vom 7. bis zum 22. Oktober nun bereits zum fünften Mal die EU Code Week statt: ein europaweites Projekt, bei dem sich auf Initiative der Europäischen Kommission eine Woche lang alles um die spielerische Vermittlung von Code dreht. Hunderte Projekte von Initiativen, Privatpersonen, Firmen oder Schulen führen junge Leute auf verschiedene Weisen an das Thema heran. So können Jugendliche erfahren, welche Möglichkeiten Programmieren bietet und austesten, ob es ihnen sogar Spaß macht.

Auch Think Big war wieder dabei

Am Freitag, den 13. Oktober ging es für die Achtklässler der Gemeinschaftsschule in Weil im Schönbuch ins Coding Lab. Die beiden Teamer Dana und Andrej hatten spannende Workshops mit coolen Aufgaben und Tools im Gepäck. 

Eine Sache hat den Tag für die Schüler sogar noch aufregender gemacht: Sogar das Fernsehen war da! Ein Kamerateam von Regio TV begleitete eine der Workshop-Klassen und hat einen kleinen Beitrag daraus gemacht, der am Freitag Nachmittag und Abend im Fernsehen zu sehen war. Den wollten wir euch natürlich auf keinen Fall vorenthalten:

Der Kreativität freien Lauf lassen

Mit dem Mini-Computer Raspberry Pi sammelten die Schüler erste Erfahrungen im Programmieren. Komplizierte Zahlenfolgen konnten dabei draußen bleiben, denn die Programmiersprache Scratch ist ganz intuitiv anzuwenden. 

Nicht alle Schüler waren komplette Anfänger in dem Thema. Robin zum Beispiel erzählt: “Ich hab schon daheim versucht etwas zu programmieren und möchte später beruflich etwas in der Richtung machen.” Das hieß jedoch nicht, dass er sich gelangweilt hat, im Gegenteil: “Ich fand den Workshop klasse!”

Robin (links) hat nicht zum ersten Mal programmiert.

Die Schüler brachten Klassenfotos zum Sprechen oder konnten sich beim Programmieren ihres “Klassenzimmers der Zukunft” kreativ austoben. Der Moment, als die LED aufleuchtete, war ein Erfolgserlebnis, das die Schüler zum Strahlen brachte. “Es war cool zu beobachten, dass man erfolgreich etwas programmiert hat”, freut sich Jona.

Jona (links) und seine Klassenkameraden begeisterte der Workshop.

Seinen Mitschüler Alexander hat nach dem Code Lab endgültig das Programmier-Fieber gepackt. “Ich hoffe, wir bekommen in der Schule eine AG zu dem Thema!”, schwärmt der Achtklässler.

Noch mehr Eindrücke vom Workshoptag zur Code Week haben wir hier für euch zusammengestellt:

Fotos: David Hoffmann


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