Young Money: Die erfolgreichsten jungen Gründer der Welt

Der Traum vom eigenen Unternehmen treibt sie an. Sie haben den Drang, etwas Neues zu schaffen oder eine Lösung für ein ungelöstes Problem zu kreieren. Sie spüren unternehmerische Neugierde in sich und halten Enttäuschungen aus: Gründer.  Wir zeigen euch drei Jungs, die alle erst Mitte Zwanzig und zusammen rund 6 Milliarden Dollar schwer sind. Was steckt hinter ihrem Erfolg?

Foto Mann auf Couch an Arbeit.

Eine ausgeklügelte Idee kann mit etwas Mut zum Geschäft werden. Foto: Pixabay

Menschen die kreativ denken und Wagnisse eingehen, sich durchbeißen und Niederlagen einfahren können sind  in der heutigen Wirtschaftswelt heiß umworben. Klar, in der Industrie gibt es ein geregeltes Gehalt und faire Arbeitszeiten. Aber als Projektmacher wisst ihr es selbst: In keinem anderen Job sind die Lernkurve und das Glücksgefühl so intensiv, wie beim eigenen Projekt.

Business, Baby

Dieser Auffassung sind wohl auch die drei reichsten und gleichzeitig jüngsten Gründer der Welt. Sie haben das geschafft, wovon jeder Projektmacher träumt: Selbst verdiente Millionen. Wir stellen sie euch vor:

Mann spiel Game mit VR Brille auf.

Palmer Luckey brachte mit Oculus relativ günstige VR-Brillen auf den Markt. Foto: Romaset

Palmer Luckey –  der zockende Bastler: Mit 15 Jahren beginnt er an alten Spielkonsolen zu schrauben und iPhones zu reparieren. Seine ganz große Liebe galt schon früh den Computerspielen. Einziger Haken: Das Spielgefühl war ihm nie echt genug. Deshalb beginnt Luckey 2012 eigene VR-Brillen zu bauen. Sein Ziel dabei: günstige aber gute Brillen zu produzieren, die das Spiel so authentisch wie möglich erscheinen lassen. Heute ist er 24 Jahre alt und  dank seinem Unternehmen Oculus VR 700 Millionen Dollar schwer. 2016 hat Luckey Oculus VR an den Mainstream-Dienst schlechthin verkauft: Facebook. Das Geschäft brachte ihm nicht nur 3,6 Milliarden Dollar, sondern auch einen ordentlichen Imageschaden ein. Im März hat der Gründer Oculus VR angeblich aus unbekannten Gründen als Multimillionär verlassen.

Evan Spiegel (linkst) und sein Freund und Mitbegründer von Snap Bobby Murphy. Foto: aradaphotography

Evan Spiegel – das Vermögen des 26-jährigen Gründers von Snap Inc. wird auf stolze 3,9 Milliarden Dollar geschätzt. Während seinem Produktdesign-Studium in Stanford wurde die Idee für die App Snapchat geboren: Ein Netzwerk, in dem man ungebremst Fotos austauschen kann, da sie nach 24 Stunden wie von Geisterhand verschwinden. Ihr wißt: Die ursprünglich als Uniprojekt gestartete Anwendung Snapchat zählt heute zu den bekanntesten Social-Media-Kanälen weltweit und macht Spiegel zu einem sehr reichen Mann.

John Collison – Gründer von Stripe. Foto: Stripe Media

John Collison – das Genie: Er ist laut Forbes der jüngste Selfmade-Milliardär der Welt. Mit 16 Jahren gründete der Ire zusammen mit seinem Bruder Patrick sein erstes Start-up Unternehmen Stripe. In diesem Projekt steckt wirklich Herzblut, denn die Brüder machten zunächst alles selbst: Vom Programmieren über das Anwerben von Kunden bis hin zum Kundenservice. Sie bieten kleinen Händlern mit ihrer Plattform die Möglichkeit, Kredit- und Debitkarten als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Damit gilt Stripe als größter Konkurrent von Paypal und beschert dem 26-jährigen Collison ein geschätztes Vermögen von 1,1 Milliarden Dollar. In einem Interview verriet John erst kürzlich seinen Schlüssel zum erfolgreichen Unternehmen: „Man darf sich von einem Nein nicht unterkriegen lassen“.

Klingt easy, oder?

Sein eigener Chef sein, das klingt einfach verlockend. Bestimmt ist es auch einer der Gründe, weshalb ihr mit eurem Projekt durchgestartet seid. Und ihr habt es schon gemerkt: Ein Team zu bilden, Kunden zu gewinnen, zu wachsen und euren Kurs permanent zu kontrollieren und zu verbessern ist harte Arbeit. Die wird aber durch das gute Gefühl, etwas Eigenes geschaffen zu haben, mehr als wettgemacht.

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