Umgedacht: Das Magazin für mehr Nachhaltigkeit

„Wir wollen das Thema Nachhaltigkeit in die Gesellschaft tragen“, erklärt Paul Rösler die Kernidee hinter Umgedacht. Dahinter verbirgt sich ein Onlinemagazin rund um nachhaltige Themen. Es geht zum Beispiel um Umweltschutz in wirtschaftlichen oder auch sozialen Zusammenhängen. Dabei behandelt das Team sowohl überregionale Aspekte, wie etwa die Artenvielfalt im Meer und den Klimawandel, aber auch den Bio-Hof aus der Region.

Das Umgedacht-Team

Paul, der die Idee zum Magazin hatte, ging damit erfolgreich bei seinen Mitstudierenden hausieren. Mittlerweile zählen zehn Leute zum Oldenburger Team. Bis auf Clara Kayser, die Mathe und Kunst studiert, sind Annalena Laurich, Lisa Walz, Arne Hüsemann, Samuel Knaus, Sophie Mayer, Philipp Bothe, Marie Sophie Kuhl, Insa Schäfer und Paul im Studiengang Nachhaltigkeitsökonomik eingeschrieben. Sie engagieren sich je nach persönlicher Vorliebe bei Umgedacht in der Projektorganisation, dem Layout oder schreiben für das Magazin.

Das Redaktionsteam bei der Nachhaltigkeitswoche

Print-Magazin kommt

Derzeit bereitet das Team den nächsten Meilenstein vor. In den kommenden zwei Wochen geht die Printausgabe von „Umgedacht“ an den Start. Zwischen 5.000 und 10.000 Exemplaren sind geplant. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, wird die kostenlose Zeitschrift in Arztpraxen, Schulen, Clubs und anderswo ausliegen. Bei der Finanzierung half eine Crowdfunding-Kampagne, mit der das Team 3.000 Euro einsammelte.

Think Big war ein wichtiger Schritt

Außerdem brachte die Think Big-Basic-Förderung das Team voran.  „Think Big war ein wichtiger Schritt für uns“, erklären Paul und Samuel. „Neben vielen interessanten Kontakten konnten wir bei den Workshops in Berlin und München jede Menge Wissen für Umgedacht mitnehmen.“ In der Think Big-Digitalwerkstatt gab es außerdem wichtige Infos rund um Social Media und digitale Tools, wie beispielsweise Trello, das bei der Projektplanung hilft. Außerdem hat sich das Umgedacht-Team Technik für einen Videodreh ausgeliehen. Neben der Think Big-Förderung war die GbR-Gründung eine entscheidende Etappe.

Tipps für Projektmacher

Falls Umgedacht sich finanziell auf lange Sicht trägt, können Paul und Samuel sich sogar vorstellen, hauptberuflich Magazinmacher zu werden. Jetzt steht aber erst mal der Studienabschluss an. „Wir machen das gerne, aber für uns stand immer fest, das Studium hat Priorität“, erklären beide. Was raten sie anderen Projektmachern? Paul: „Sucht euch auf jeden Fall motivierte Mitstreiter. Gemeinsam lässt sich eure Idee viel besser entwickeln. Und ihr habt auch mehr Spaß dabei.“ Außerdem soll man seine Idee ganz offen herausposaunen, findet er: „So bekommt ihr viele neue Anregungen und Feedback.“ Das sieht Samuel genauso und ergänzt. „Wichtig ist auch, dass ihr euch regelmäßig trefft und am Ball bleibt, auch wenn das zeitaufwändig ist.“

Fotos: Samuel Knaus

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