Teamwork: Mit diesen Tipps arbeitet ihr noch besser zusammen

Ein Projekt ist nur so gut wie das Team, das dahinter steht. Damit ihr – auch wenn es mal etwas holprig läuft – gut vorankommt, gibt es ein paar ganz einfache Tipps und Übungen. Wir haben hier fünf davon gesammelt.

Schwächen und Stärken

Um im Team gut arbeiten zu können, solltet ihr wissen, wo eure Schwächen und eure Stärken liegen. Nehmt euch dafür Zeit und schreibt eure Gedanken auf. Um eure Stärken herauszufinden, solltet ihr euch diese Fragen stellen: Welche Dinge fallen mir leicht? Was tue ich gerne? Mit welchen meiner Fähigkeiten habe ich bisher die größten Erfolge erreicht? Mit welchen Menschen kann ich besonders gut arbeiten und warum? Um eure Schwächen zu finden, können euch diese Fragen helfen: Was waren meine größten Misserfolge und wieso sind sie passiert? Was mache ich nicht gerne? Mit welchen Menschen komme ich nicht gut aus und warum? Welche Eigenschaft an mir wirkt sich oft negativ auf etwas aus? Anschließend besprecht ihr die Ergebnisse in der Gruppe. Dabei erfahrt ihr nicht nur einiges über die Teammitglieder, sondern auch darüber, wie ihr von anderen eingeschätzt werdet. 

Gemeinsam auf Tour gehen

Klar, ihr verbringt als Team viel Zeit zusammen, um an eurem Projekt zu arbeiten. Trotzdem bleibt oft wenig Zeit, andere Seiten der Teammitglieder kennenzulernen. Um das zu ändern, solltet ihr auch mal außerhalb eures Projekts gemeinsam etwas unternehmen. Dafür eignen sich beispielsweise Ausflüge zum Kanu fahren, Wanderungen oder Klettertouren. Das stärkt den Teamgeist, sorgt für neuen Gesprächsstoff und mach ganz nebenbei auch noch Spaß.

Der Teppichdreh

Bei dieser Übung sitzt ihr nicht im gleichen Boot, aber ihr steht auf dem gleichen Boden: Nehmt einen großen Teppich und versammelt euch darauf. Eure Aufgabe ist nun, den Teppich einmal umzudrehen, so dass die Seite, die am Anfang oben lag, nun zum Boden hin zeigt. Dabei darf aber keines der Teammitglieder den Boden berühren oder ein weiteres Hilfsmittel verwenden.

Der gordische Knoten

Stellt euch im Kreis auf und schließt die Augen. Nun sucht ihr mit euren Händen jeweils eine andere Hand. Macht die Augen erst wieder auf, wenn ihr mit jeder Hand eine andere Hand haltet. Der so entstandene Knoten muss nun gemeinsam gelöst werden, ohne auch nur eine Hand los zu lassen.

Gestrandet

Stellt euch vor, ihr seid auf einer Insel gestrandet. Eure Aufgabe ist es nun, einen reißenden Säurefluss zu überqueren, um auf eure sichere Heimatinsel zu gelangen. Bevor ihr mit eurer Mission startet, solltet ihr euch mit Kreide oder Seilen ein Gebiet markieren. In dem Gebiet muss es eure Startinsel, eure Heimatinsel und den Fluss geben. Um den Fluss zu überqueren, habt ihr einige Tritthilfen, zum Beispiel Bretter oder Teppichfließen, dabei. Jedoch gibt es weniger Tritthilfen als Teammitglieder. Ihr müsst außerdem gut auf sie aufpassen: Legt ihr eine der Tritthilfen in den Fluss, ohne sie mit einem Körperteil zu berühren, schwimmen sie davon und ihr könnt sie nicht mehr verwenden. Die Aufgabe ist nur gelöst, wenn alle Teammitglieder sicher auf der Heimatinsel ankommen. Berührt eines der Teammitglieder den Fluss, kehren alle auf die Startinsel zurück und ihr müsst von neuem beginnen. Klingt kompliziert? Unter „Acid River“ gibt es auf YouTube jede Menge Videos, die das Spiel erklären.

Foto: AdobeStock

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