Startup-Szene: Wir erklären euch die wichtigsten Begriffe

Von Pitch über Big Data hin zu USP: Die Startup-Szene hält sich selten zurück, wenn es um den Gebrauch von hippen Fachbegriffen geht. Wir haben sie für euch einmal genauer unter die Lupe genommen. Heraus gekommen sind Erklärungsversuche der Begriffe, die mit einem Augenzwinkern gelesen werden dürfen.

Gründer unter sich – Fachwörter inklusive.

Es mag für Außenstehende, die neu in die Welt der Gründer eintauchen, zunächst verwirrend sein. Dort wird nämlich mit einem ganz eigenen Fachjargon gefachsimpelt. Damit ihr Projektmacher den Überblick behaltet, erklären wir euch die branchentypischen Begriffe:

Das 1×1 der Tech-Startups

Im Silicon-Valley kursieren so einige Begrifflichkeiten, die in der Technologie-Branche fest verankert sind. Dazu zählen beispielsweise folgende:

  • Early Employee: Gemeint ist ein Gründer, der nur winzige Anteile am Unternehmen für sich möchte.
  • Awesome Jouney: Mit diesen zwei Worten kann höflich umschrieben werden, dass ein Startup gescheitert ist.
  • Agil: Ein Wort, das im Trend ist. mit Mit ihm könnt ihr jede Handlung rechtfertigen. Ob das nun eine agile Führung, ein agiles Arbeitsumfeld oder eine agile Arbeitsweise ist.
  • DINK: Duel Income, No Kids. Diese Abkürzug meint laut dem Silicon-Valley Dictionary zwei Arbeiter der Technologie-Branche, die verheiratet sind. Sie haben keine Kinder und verbringen ihre Zeit mit Online-Shopping über Amazon Prime. Außerdem fahren sie mit ihren BMWs zur Spinning-Klasse oder der Yoga-Stunde und lassen ihre Hunde beim Hunde-Dayspa raus.
  • Big Data: Der Begriff wird genutzt, wenn die erstellte Datentabelle länger als zwei Minuten benötigt um umformatiert zu werden.
  • This changes everything: Der Satz meint im Silicon-Valley meistens, dass sich rein gar nichts verändert hat. Er wird zu reinen Marketing-Zwecken verwendet.

Spezialwörter der Wirtschaft

Als Gründer müsst ihr euch nicht nur mit neuen Technologien, sondern auch in der Wirtschaft auskennen. Dafür liefern wir euch hier wichtige Begriffe:

  • Branding meint, eine Marke soweit zu entwickeln und zu supporten, dass sie irgendwann zu einem Selbstläufer wird. Klingt einfach oder? Ist aber ein langer Weg.
  • Die Seed-Phase ist die erste Phase eines Unternehmens – ihr erster Lebenszyklus.
  • Influencer sind Personen, die in den sozialen Medien so viel über ihr Leben preisgeben, dass Firmen mit ihrer Reichweite ordentlich Cash kassieren. Auch die Influencer verdienen bei so einem Deal ganz gut.
  • Benchmarking: Dabei geht es ganz einfach erklärt darum, welches Unternehmen das erfolgreichste am Markt ist. Mit ihm vergleicht man sich fortan.
  • Networking muss betrieben werden, um möglichst schnell möglichst bekannt zu werden. Connected euch also umgehend mit den Alpha-Tieren der Branche.
  • Ein Business Angel ist eine Privatinvestor mit einer ordentlichen Stange Geld. Er bringt neben Cash auch unternehmerisches Know-how und Networking-Kontakte mit ins junge, wachstumsstarke Startup-Unternehmen.
  • Pitchen ist für Gründer enorm wichtig. Dabei müsst ihr euer Thema in kurzer Zeit auf den Punkt bringen. Diese Form der Präsentation ist also nichts für viel Rumgelaber.
  • Der USP ist das Alleinstellungsmerkmal des Startups. Womit hebt ihr euch von den anderen ab? Was macht ihr anders? Das ist euer so genannte Unique Selling Proposition.
  • Die User Experience umfasst alle Erfahrungen, die ein Kunde bei der Interaktion mit einem Produkt oder einem Dienst erfährt.
  • Mit der 5S-Methode ist ein Ansatz gemeint, der die Gestaltung von Arbeitsplätzen optimieren soll. Hello Work-Life-Balance.

 

Bild: pixabay.com

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