Quergedacht: Mit neuem Team ins neue Jahr

Mit ihrem Nachhaltigkeits-Stadtplan für Dresden haben die Projektmacherinnen des Think Big Projekts Quergedacht im Sommer so viele Voter überzeugt, dass sie für ihr Engagement mit dem Think Big Digitalpokal ausgezeichnet wurden. Drei Monate später werfen wir mal einen Blick darauf, was sich bei dem Projekt in der Zwischenzeit getan hat.

Sara ist ganz neu bei Quergedacht. Im September erst hat sie ihr FSJ Politik beim Verein aha – anders handeln e.V. begonnen. Clara und Kristin, die im Telefónica Basecamp in Berlin den Digitalpokal in Empfang genommen haben, hatten die Idee zu Quergedacht. Jetzt ist ihr FSJ zu Ende und die beiden haben ihr Studium begonnen – Sara tritt als Nachfolgerin in ihre Fußstapfen.

Sara ist die Neue im Team

Ein Team findet sich zusammen

Zusammen mit zwei anderen FSJlerinnen, Daniela und Aisha, kümmert sie sich darum, das Projekt gerade nach dem Erfolg beim Digitalpokal auf die nächste Stufe zu haben. “Natürlich sind wir auch weiterhin mit Clara und Kristin in Kontakt”, sagt sie. “Immerhin haben sie das Projekt aufgebaut – klar, dass sie da auf dem Laufenden bleiben möchten, wie es weitergeht.” Außerdem stehen sie den Neuen stets mit hilfreichen Tipps zur Seite.

Sich als neues Team zu finden ist die erste Herausforderung. Klar, dass da ein persönliches Treffen die erste Priorität war. “Wir haben uns erstmal kennengelernt. Als Nächstes wollen wir uns bewusst Zeit nehmen, um neue Ideen zu entwickeln.” Auch die Aufgabenverteilung ist natürlich Thema. Schwerpunkte sind der Kontakt zu den gelisteten Läden und die Öffentlichkeitsarbeit. “Uns ist es wichtig, dass alle Aufgaben gleichberechtigt verteilt sind”, betont Sara.

Bestehende Erfolge und neue Ziele

Quergedacht ist aus einer so einfachen wie genialen Idee entstanden: Wer in Dresden nachhaltig und verantwortungsvoll einkaufen möchte, findet in einem Stadtplan Läden, Cafés etc. Zusätzlich zum Online-Stadtplan haben die Projektmacher den oft nachgefragten Papier-Stadtplan erstellt. Sara ist begeistert von der Resonanz: “Wir hören so oft von Leuten, wie toll sie den Stadtplan finden und dass sie ihn auch tatsächlich in ihrem Alltag nutzen.” Das zeigt sich auch daran, dass die erste Auflage des Papier-Stadtplanes mittlerweile beinahe vergriffen ist. Und an der Uni in Dresden haben die Erstsemester – die sogenannten „Erstis“ – den Quergedacht-Flyer in ihren Willkommens-Tüten bekommen. “Wir arbeiten bereits an der zweiten Auflage”, verrät Sara. 

Außerdem soll es in 2018 noch digitaler werden. Manchen Leuten ist Papier zu unhandlich und sie hätten den Nachhaltigkeits-Stadtplan auf ihrem Smartphone gerne immer bei sich. “Ein ganz großes Ziel von uns ist es, den Stadtplan als App weiterzuentwickeln.” Diese Aufgabe wird sicher eine Herausforderung für das Team werden. Doch Sara freut sich schon darauf. „Gemeinsam mit den Gründerinnen arbeiten wir daran, den Stadtplan noch besser zu machen – und noch bekannter, sodass ihn jeder kennt, der sich in Dresden für Nachhaltigkeit interessiert.“

Alle Fotos: Sara Liebsch

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