Innovationen: Da gibt’s was Neues

Was bedeutet es eigentlich, innovativ zu sein? Das Wort Innovation ist vom lateinischen Verb innovare abgeleitet und bezeichnet eine Neuerung oder Erneuerung. In der Umgangssprache steht es für Ideen und Erfindungen. Wenn es also um Innovationen geht, gibt es in irgendeiner Weise etwas Neues. Für Projektemacher und Firmen ist das besonders spannend:

Prozessverbesserungen, Produkterweiterungen, Veränderungen des Geschäftsmodells oder radikale Systemneuerungen: Projektemacher können ihrer Kreativität beim Finden einer Innovation freien Lauf lassen. Für Firmen sind sie wichtig, um am Markt zu bestehen.

Foto Innovation auf Plakat

Eine kreative Ideenfindung ist der erste Schritt in Richtung Innovation.

Und wie entsteht eine Innovation? Man spricht häufig von drei klassischen Wegen: Entweder entstehen sie nach dem Motto „Not macht erfinderisch“, aus einer Notsituation heraus, oder durch Forschung und Entwicklung. Interessant dabei: Der klassische Weg einer Innovation geht meist nie über die Prozessverbesserung und Produkterweiterung hinaus. Etwas wirklich Neues scheint es nicht mehr zu geben …

Frischer Wind

Und dennoch suchen Firmen permanent danach. Ohne Projektemacher, Entwickler und Kreativköpfe könnten Unternehmen jedoch keine Innovationen vorantreiben. Sie recherchieren, brainstormen und entwickeln manchmal ganz zufällig eine Neuerung. Damit bleibt das Unternehmen auf dem Markt erfolgreich und wächst. Viele Firmen setzen auch auf ein paar Quereinsteiger im Team. Einem Kulturwissenschaftler im Marketing eines großen Chemiekonzerns, fällt es möglicherweise enorm leicht, sich in die Kunden hineinzuversetzen. Solche Querdenker bringen frischen Wind in Abteilungen und stoßen Entwicklungen an.

Die Größten

Und dann gibt es noch die Erfindungen, die die Welt verändert haben. Erfindungen, die den Titel „Innovation“ mehr als verdienen. Pauken und Trompeten für Johannes Guttenberg, der 1440 den Buchdruck erfand und Herzog Wilhelm den IV, dank dem es seit 1516 bayrisches Bier gibt.

Satzung

Buchstaben wurden früher von Hand zu einem Text zusammengefügt.

Shot out to Adolf Dassler, der 1953 den Stollenschuh erfand, mit dem die deutschen Fußballer 1954 Weltmeister wurden. Garcías Mercedes Benz für die Entwicklung des Airbags im Jahr 1971. Die Jeans, das Auto, die Kamera und iTunes sind weitere populäre Beispiele für große Innovationen. Aber wie sieht’s heute aus?

Kampf der Innovationen

Heutzutage wird kontrovers diskutiert, ob eine Innovation tatsächlich noch innovativ ist oder nur noch als Floskel verwendet wird. Diese Diskussion rührt daher, dass viele Firmen keine Produkte mehr neu erfinden, sondern ihre bestehenden lediglich weiter entwickeln. Viele Märkte sind nämlich schon längst gesättigt. Viele Kritiker fordern daher ein radikales Umdenken: Es sollen neue Produkte für Märkte von Morgen kreiert werden, damit wieder von Innovationen gesprochen werden kann.

 

Glühbirne und Gedankenblase

Kein Gedanke ist verrückt genug.

Und wie kommt ihr als Projektemacher auf innovative Einfälle? Wir haben ein paar Tipps für euch, damit euer Projekt durch die Decke geht:

  • Brainstorming: Überlegt euch, was ihr neues Entwickeln könnt – spinnt dabei jeden eurer Gedanken fort, denn keine Idee ist verrückt genug. Für die Ideenfindung gibt’s übrigens richtig coole Kreativitätstechniken.
  • Recherchieren, recherchieren, recherchieren: Was gibt’s schon und was könnte gemacht werden? Überlegt euch, was ihr erreichen möchtet und was ihr dafür tun könnt.
  • Du bist mein Mann: Wenn ihr an einem wirklich großen Projekt tüftelt, gelingt euch das am allerbesten im Team. Legt fest, wer für welche Aufgabe zuständig ist. Niemand kann sich um alles kümmern.
  • Ordnung ist die halbe Miete: Passt auf, dass ihr euch nicht im Detail verliert. Legt also Kernbotschaften eurer Innovation fest und strukturiert eure Gedanken.
  • Write it down: Schreibt eure entwickelte Idee nieder und fragt euch dabei immer wieder, welchen Nutzen sie hat.

Fotos: pixabay.com

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