Das Smartphone der Zukunft: Faltbare Displays und smarte Brillen

Ohne Smartphone können wir uns das Leben eigentlich gar nicht mehr vorstellen. Auch um unsere Projekte voranzutreiben, sind sie zum wichtigsten Gadget geworden. Kaum zu glauben, dass es sie gerade mal seit zehn Jahren gibt. Wir haben einen Ausblick auf die Zukunft der Smartphones gewagt.

So fing alles an …

Als 1983 das erste Handy auf den Markt kam, wogen die Geräte noch rund ein Kilo und kosteten mehrere 1000 Dollar. Der Akku hielt gerade mal eine Stunde durch. Mit der Zeit wurden die Geräte kleiner und mit immer mehr Funktionen ausgestattet: 1993 gab’s den erste Touchscreen, 2002 die erste integrierte Kamera. Apple stürmte 2007 mit dem ersten iPhone den Markt und ein Jahr später folgte das erste Handy mit Android-Betriebssystem. Heute nutzen wir unsere Smartphones zwar noch, um zu telefonieren, hauptsächlich aber für Sprachnachrichten, Facetime oder als Navi. All das hätten wir uns vor zehn Jahren noch nicht vorstellen können – ziemlich wahrscheinlich also, dass sich in den nächsten zehn Jahren wieder jede Menge verändert. 

Telefonieren mit Hologrammen

Schon 2019 könnte das Handy unser wichtigster Begleiter sein und per digitaler Datenübertragung unseren Personalausweis, Schlüssel und Geldbeutel ersetzen. Nur rund sechs Jahre später wollen Forscher real werden lassen, was wir bisher nur aus Star Wars kennen: Das Telefonieren mit Hologrammen. Zwar wird diese Technik noch einige Schwächen haben, da sie zum Beispiel nicht bei starkem Sonnenlicht funktioniert und sehr viel Strom benötigt, doch auch daran arbeiten die Entwickler bereits. Handlicher werden die Geräte übrigens auch: Die Zeiten des zu kleinen Displays trotz eines großen Gerätes sind vorbei, denn 2025 werden wir unsere Handys einfach zusammenklappen können oder unser Display ausrollen, wenn wir es benötigen. Nur rund ein Jahr später, im Jahr 2026, könnten wir alle zum Brillenträger werden. Die Gläser sind das Display, die Technik befindet sich in den Bügeln. Und wer nicht so auf Brillengestelle setzt, kann es ja mal mit den multifunktionalen Kontaktlinsen versuchen.

Bye, bye Smartphone?

Anfang der 2030er Jahre wird dein Smartphone zum persönlichen Assistenten. Durch Gesprächs-Aufzeichnung und fleißiges Datensammeln weiß das Gerät genau, welches Kleidungsstück uns am besten steht und welches Geschenk sich unsere Freunde zum nächsten Geburtstag wünschen. Letzteres wird übrigens ohne dein Zutun gleich mal bestellt und landet fertig verpackt auf dem Frühstückstisch des Geburtstagskindes. 2035 wird uns unser treuer Begleiter dann vielleicht endgültig verlassen. Denn dann werden keine Handgriffe mehr notwendig sein, um an sämtliche Informationen zu gelangen oder mit jemandem in Kontakt zu treten. Ein implantiertes Mini-Smartphone könnte allein durch unsere Gedanken gesteuert werden. Von solchen Entwicklungen sind wir zwar noch ein paar Jahre entfernt, doch an vielen Funktionen wird heute schon geforscht. Von faltbaren Displays gibt es bereits Prototypen und auch das Bezahlen per Handy, ganz ohne Unterschrift oder PIN,  gehört bei manchen schon zum Alltag. Ob wohl alles so kommt, wie es sich die Forschung im Moment vorstellt, oder vielleicht doch ganz anders?

Fotos: AdobeStock

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