Arbeiten ohne Büro: Die besten Tools für euer Projekt

Wer eigene Ideen verwirklichen möchte, der braucht nicht mehr als einen Computer und einen Internetanschluss. Hier haben wir die besten Tools zusammengesucht, die dabei helfen Projekte strukturiert und ortsunabhängig umzusetzen. 

Slack: Immer in Kontakt bleiben

Das Kommunikationstool Slack wirbt gerne damit, dass es die E-Mail ersetzt. Tatsächlich fällt auf, dass man mit Slack für den Austausch untereinander plötzlich viel weniger Zeit damit verliert ellenlange Nachrichten zu schreiben. Stattdessen fokussiert man sich darauf Themen ganz gezielt abzustimmen. Dazu dienen die sogenannten Channels innerhalb eines Slack-Teams. Die sind von außen nicht einsehbar und lassen sich für jedes erdenkliche Thema nutzen – von Ideensammlungen über Terminabstimmungen bis hin zur Bug-Sammlung, falls man schon an einem konkreten Produkt arbeitet. Da man seine Chats nun konkreten Themen zuordnet, sind diese auch viel zielgerichteter. Slack bedient man im Browser oder als kostenlose App auf allen Systemen.

Google Drive: Alle Dateien in der Cloud

Vorbei sind die Zeiten, als man sich nicht auf Dateitypen einigen konnte, weil der eine Windows- und der andere Mac-Nutzer war. Seit der Browser zur Betriebssystem-Alternative aufgestiegen ist, können wir unsere Dokumente einfach in der Cloud speichern und miteinander teilen. Mit einer E-Mail-Adresse von Google bekommt jeder Nutzer zum Beispiel 15 GB kostenfreien Speicherplatz dazu. Über die Browser-Anwendung Google Drive lassen sich damit tausende Textdateien, Tabellen und auch Präsentationen gemeinsam verwalten. Alles was dafür nötig ist, ist die Dokumentenfreigabe innerhalb des Teams. Vor allem die Möglichkeit zur zeitgleichen Bearbeitung erleichtert das Arbeiten im Team.

Slite: Ein Wiki nur für dein Projekt

Oft ist es ja so, dass es klare Aufgabenteilungen in Teams gibt. Der eine ist für den Austausch mit der Community zuständig und die andere behält den Überblick über die Finanzen. Doch oft genug muss man sich auch mit Aufgaben beschäftigen, die sonst jemand anderes übernimmt. Da wünscht man sich ein Verzeichnis, das dieser mit seinem gesamten Wissen gepflegt hat und die Einarbeitung so leicht wie möglich macht. Slite kann dabei helfen! Denn als Projekt-Wiki dient es in erster Linie dazu, das Wissen aus den Köpfen der einzelnen für alle zugänglich zu machen. Dann kann es auch nicht mehr passieren, dass niemand die Social-Media-Zugänge kennt oder mit der Abstimmung vom neuen Feature nichts zu tun hatte. Das alles lässt sich nachlesen – im Browser oder als App.

Trello: Aufgaben strukturiert abarbeiten

Je größer eine Idee wird, desto umfassender muss man sich strukturieren. Eine gemeinsame ToDo-Liste kann zum Beispiel dabei helfen, nicht den Überblick darüber zu verlieren, was gerade wichtig ist. Mit Trello lassen sich Boards für Bereiche wie Marketing, Website oder Förderungen anlegen und nach Wichtigkeit füllen. In einer Spalte sammelt man dann langfristige Ideen, in der nächsten die mittelfristigen Aufgaben und in der letzten die Dinge, die aktuell abgearbeitet werden. So eine akribische ToDo-Liste hat zusätzlich den Vorteil, dass man auch Wochen später noch nachvollziehen kann, wer was wann gemacht hat. Oder ob jemand eventuell noch freie Ressourcen hat.

Foto: Dean Drobot/Shutterstock

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